Fußball-Bezirksliga 5

KSC: Die Zeit ist reif für eine Trendwende

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Die Kiersper Fußballer um Felix Bably reisen am Ostermontag nach Drolshagen.

Kierspe - „Es wird langsam Zeit, dass wir den Hebel umlegen“, findet Trainer Andreas Wieczorek vor dem Nachholspiel des Kiersper SC beim SC Drolshagen am Ostermontag (15 Uhr, Sportplatz Am Buscheid) deutliche Worte.

Denn der Umstand, dass in diesen Wochen auch die Konkurrenten im Rennen um Platz regelmäßig zwei patzen, macht es für den seit drei Spielen sieglosen Tabellenfünften aus dem oberen Volmetal nicht besser: Der KSC muss endlich wieder punkten. 

Zumindest die personellen Voraussetzungen für die Begegnung übermorgen sind weitaus besser als vor Wochenfrist. Denn anders als in Ottfingen, wo die Kiersper nur mit einer Notbesetzung antreten konnten, fehlen neben Andreas Kalman und Christian Salmen diesmal nur Rafet Batgün (Gelb-Sperre) und der verletzte Ersatztorhüter Jonatan Klassen. Heißt im Klartext: Ausreden gibt es keine. 

Mit dem SC Drolshagen erwartet den KSC ein Kontrahent, der zur Winterpause überraschend deutlichen Abstand zwischen sich und die Abstiegsränge gelegt hatte, nach drei Niederlagen in Folge inzwischen aber wieder bang nach unten schielen muss. „In dieser Liga bekommt man eben nichts geschenkt“, stellt Andreas Wieczorek fest – und meint damit auch den Gegner, aber vor allem sein eigenes Team. „Denn“, so sagt er weiter, „jetzt beginnen auch die Mannschaften unten zu punkten und wittern wieder Morgenluft – auch gegen die geht es nicht nur mit spielerischen Elementen.“ 

Da passt es in den Kontext, dass auch der SC Drolshagen eine Mannschaft ist, die über den Kampf kommt. „Wir müssen erst einmal dagegen halten, ehe wir dann vielleicht in die Position kommen, unsere spielerischen Vorteile zu nutzen“, gibt der KSC-Coach deshalb aus. Im Training in dieser Woche lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Spiel ohne Ball. „Das muss wieder besser werden“, hat Wieczorek einen wesentlichen Kritikpunkt ausgemacht und legt seinen Schützlingen darüber hinaus ans Herz, „auch ‘mal aus 18 Metern einfach draufzuhalten. Denn im Moment wollen wir den Ball beinahe ins Tor tragen“.

KSC: Winter – L. Becker, Hoffmann, Inchingoli, C. Janssens, Moumin, Bartoszewicz, T. Becker, Carbotta, Dissing, Eick, Marius Janssens, Marvin Janssens, Stumpf, Thomas, Volk, Bably, Finke

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