Zaims Doppelschlag lässt den RSV Meinerzhagen jubeln

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Mit seinem Doppelschlag war RSV-Angreifer Younes Zaim (links) der Matchwinner der Celik-Elf.

Meinerzhagen - In einem für Bezirksliga-Verhältnisse extrem schwachen Fußballspiel setzte der RSV Meinerzhagen seinen Aufwärtstrend fort und blieb beim verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den bis dato auf Platz vier liegenden SV Rothemühle zum dritten Mal hintereinander ungeschlagen.

Beide Mannschaften zeigte sich von Beginn an sehr laufstark, jedoch fehlte beiden Teams der unbedingte Drang, ein Tor erzielen zu wollen. So war ein Schuss von Bakary Sinaba in der 25. Minute – der SVR-Akteur drang von links in den RSV-Strafraum ein und schoss am kurzen Eck vorbei – die erste nennenswerte Aktion vor einem der beiden Gehäuse. Vier Minuten später gab es dann aufgrund einer gekonnten Schwalbe Serkan Demirs auf dem rechten Flügel einen Freistoß für den RSV; Giovanni Inchingoli zirkelte den Ball lang und mit scharfem Schnitt in den Strafraum, und Younes Zaim vollendete mit einem Seitfallschuss zum 1:0.

Auch im weiteren Lauf der ersten Halbzeit verstand es der Landesliga-Absteiger nicht, sich Torchancen zu erspielen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte er dann zwar den Druck auf das RSV-Tor, aber außer einem Schuss von Sinaba, den Sören Langwald parierte, passierte auch da nicht viel. Ein im Ansatz vielversprechender Angriff, den Demir schließlich aber nur mit einem harmlosen Drehschuss abschloss, war danach die zunächst beste Toraktion der Gastgeber (56.), ehe Moritz Schweitzer nach 69 Minuten Rothemühles beste Chance hatte, die Langwald jedoch vereiteln konnte.

Danach kamen die Blau-Weißen auch mit ihren Kontern besser ins Spiel. An einem solchen war in der 79. Minute Kevin Ihns beteiligt, der den Ball vehement nach vorne trieb und auf Zaim spielte, der aus 16 Metern bei seinem Pressschlag mit dem herausstürmenden SVR-Torwart Manuel Wolff und das daraus resultierende 2:0 die Entscheidung herbeiführte. Der eingewechselte Tim Odzewalski hätte kurz danach gar noch auf 3:0 erhöhen können, aber das wäre des Guten auch zu viel gewesen. Weil sich Serkan Demir drei Minuten vor dem Ende unnötigerweise wegen Reklamierens noch die Gelb-Rote Karte einhandelte, musste der RSV das Spiel zu zehnt beenden.

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