SCL zementiert Stellung als Nummer eins der Stadt

Gleich bei seinem ersten Bezirksliga-Einsatz von Beginn an erzielte Patrick Lange (rechts) den Siegtreffer für den SC Lüdenscheid. Die Innenverteidigung der Salchendorfer um Kapitän Sascha Krüger hatte große Probleme mit dem schnellen Stürmer. - Foto: Krüger

LÜDENSCHEID - Der Jubel beim Aufsteiger war groß. Durch einen 2:1 (1:1)-Heimsieg beraubte der SC Lüdenscheid den SV Germania Salchendorf der letzten Chance, noch einmal in den Titelkampf in der Fußball-Bezirksliga einzugreifen, und festigte angesichts der Niederlage des Stadtrivalen Rot-Weiß seine aktuelle Position als Fußballclub Nummer eins in der Kreisstadt.

Zudem war der Erfolg gegen die Germanen nicht unverdient. Zwar zeigten die Gäste im ersten Durchgang die bessere Spielanlage. Doch bereits nach einer halben Stunde beim Stand von 0:1 feuerte der starke Lüdenscheider Innenverteidiger Martin Dolezych seine Mitspieler an: „Hier ist heute noch was drin!“ Eine Vorhersage, die sich bewahrheitete.

Ohne großes Abtasten entwickelte sich ein attraktives Spiel mit offenem Visier. Schulte per Kopf nach Ecke von Dominik Schwenck (3./vorbei) und Daniel Schwenck aus spitzem Winkel (4./gehalten) sowie auf der Gegenseite Stenschke, der sich den Ball ungestört zurecht jonglieren durfte (6./drüber), hatten die ersten Gelegenheiten. Nach und nach fanden die Salchendorfer besser ins Spiel, vor allem ihre Standards waren gefährlich: Klöckner traf aus dem Hinterhalt den Pfosten (16.), Völkel köpfte eine Ecke zum 0:1 ein (17.), Weitz verpasste nach einem Freistoß das 0:2 (21.).

Kleins Distanzschuss, den Lohmann glänzend parierte, war ein Lebenszeichen der Gastgeber (23.), die durch Dominik Schwencks Freistoß vom rechten Flügel, der sich an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke drehte, zum Ausgleich kamen (38.). Muti vor der Pause (41.) und Lange nach Alleingang (54.), dann beide mit einer Doppelchance (56.) scheiterten hüben an Lohmann, Schilk wurde drüben von Schulte abgeblockt (53.), Klöckners Schuss parierte Goldbach (55.) – für Spannung war gesorgt. In der Schlussphase hatte der SC die besseren Chancen, erst bei Do. Schwencks Freistoß (81./gehalten), dann, als El Alami über links kam und auf Lange ablegte, der ins lange Eck traf (84.) – die Wehberg-Elf hatte allen Grund zum Jubeln.

Axel Krüger

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