Fußball-Bezirksliga 6

"Mission possible" für Douros am Kreisch

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Der Einsatz von Lars Scheerer (links) für RWL ist am Sonntag unwahrscheinlich.

Halver/Lüdenscheid - Eine Rechnung aus dem Hinspiel haben sowohl der TuS Grünenbaum als auch RW Lüdenscheid am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga 6 noch offen. Sowohl am Kreisch als auch Nattenberg sollen deshalb am Sonntagnachmittag Heimsiege am Ende des Spiel herauskommen.

TuS Grünenbaum - SSV Kalthof (Sonntag, 15 Uhr, Kreisch): Nach wie vor trägt der TuS Grünenbaum die „Rote Laterne“, doch sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen dokumentieren den deutlichen Aufwärtstrend. Zwar beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer noch sechs Zähler, doch da die Kreisch-Kicker gegenüber einem Großteil der mitgefährdeten Konkurrenz noch ein Spiel mehr zu bestreiten haben, ist aus der „Mission impossible“ für Trainer Niko Douros durchaus eine „Mission possible“ geworden. 

Erste Voraussetzung, dass die Hoffnung am Leben bleibt, ist, dass der Aufsteiger mit einem Erfolgserlebnis, sprich Dreier, in die dann folgende 14-tägige Osterpause geht. Und mit dem SSV Kalthof gastiert am Sonntag ab 15 Uhr ein Gegner am Kreisch, gegen den das auch möglich sein sollte. Die Erinnerungen an den Konkurrenten aus dem Iserlohner Norden sind allerdings nicht die besten, denn im Hinspiel setzte es trotz 2:1-Führung und nummerischer Überzahl noch eine bittere 3:4-Niederlage.

„Wir müssen zusehen, dass wir defensiv gut stehen, das ist die Basis. Es hört sich zwar profan an, aber in der Summe ist es so: Die Jungs müssen 90 Minuten alles reinhauen und mindestens ein Tor mehr machen als der Gegner. Wie sie das anstellen, ist mir völlig egal. Am Ende müssen drei Punkte für uns stehen“, kann Douros seinem Team den Druck gegen den Tabellenzehnten nicht ersparen. Gegenüber dem Schmalspurkader der Vorwoche kommen mit König und Neuhaus wenigstens zwei Akteure wieder dazu. 

RW Lüdenscheid - BW Voerde (Sonntag, 15 Uhr, Nattenberg): Der Frust der letzten Woche nach der 0:2-Niederlage im Verfolgerduell beim SC Berchum/Garenfeld ist bei den RWL-Kickern mittlerweile verflogen. „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht und uns auch hochkarätige Chancen erarbeitet. Ich kann der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen“, erklärt Trainer Martin Rost. 

Der Blick geht nach vorn, das Ziel für das anstehende Heimspiel gegen Blau-Weiß Voerde ist klar definiert. „Da brauchen wir nicht um den heißen Brei herumzureden, wir wollen den Sieg“, setzt der Übungsleiter der Mannschaft ein klares Ziel. Zudem tankten die Voerder in den letzten Wochen nicht gerade viel Selbstvertrauen, durch eine vier Spiele andauernde Niederlagenserie rutschte die Mannschaft von Trainer Lars Möske auf den sechsten Tabellenplatz ab. 

Die Bergstädter haben auch noch aus dem Hinspiel eine Rechnung offen – die Rost-Elf verspielte eine 2:0-Führung und musste sich letztendlich mit einem Unentschieden begnügen. „Im Hinspiel waren die Chancen auf das dritte Tor da. Die haben wir leichtfertig liegen gelassen und Voerde durch den Anschlusstreffer wieder ins Spiel gebracht“, ärgert sich Rost noch im Nachhinein über die zwei liegen gelassenen Punkte. Zwei Punkte, die in der Endabrechnung den Vizetitel kosten könnten. 

Personell kann Rost wohl nicht aus dem Vollen schöpfen. Die Einsätze der beiden Mittelfeldakteure Leo Mai und Lars Scheerer sind gefährdet. Mai plagen Knieprobleme, die Einsatzchancen beziffert Rost „auf höchstens 20 Prozent“. Scheerer teilt das Leid vieler Menschen zu dieser Jahreszeit, ihn plagt der Heuschnupfen. Ein sicherer Ausfall ist Innenverteidiger Gürkan Besirlioglu, der eine Gelbsperre absitzen muss. Torhüter Jonas Brackmanns Entzündung am Sprunggelenk ist ebenfalls noch nicht vollständig auskuriert. Zumindest steht Pascal Ertelt nach seiner Magen-Darmgrippe wieder zur Verfügung. 

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