Eine gute erste Hälfte ist am Ende nur Makulatur

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Nach einer starken Teamleistung in Durchgang eins konnte der SC, hier mit Christian Möller, nach der Pause nicht mehr daran anknüpfen.

Salchendorf -  Zumindest in Halbzeit eins war die Leistung absolut in Ordnung, doch das reichte dem SC Lüdenscheid letztlich nicht. Beim Tabellenfünften Germania Salchendorf mussten sich die Bergstädter am Sonntag 2:4 geschlagen geben.

Von Marc Kusche

Direkt vom Anpfiff weg nahm die Partie „im Wüstefeld“ Fahrt auf – mit dem besseren Start für die Siegerländer. Nach Schaefers Hereingabe ließ sich SC-Manndecker Der den schon sicher geglaubten Ball noch von Germania-Torjäger Schilk abluchsen und der ließ Goldbach keine Chance – 1:0 (3.).

Die Reaktion der Gäste war indes bemerkenswert. Erst verwertete Daniel Schwenck aus vollem Lauf ein klasse Zuspiel von El Alami in die Nahtstelle der Viererkette zum 1:1 (7.), ehe der SC nach einem Germania-Eckball einen schnellen Konter startete, erneut war El Alami der finale Vorbereiter, und diesmal klinkte Siegesmund eiskalt ein – 1:2 (16.).

Das gab weiteres Selbstvertrauen und mit mutigem Pressing ließ das Dolezych-Team den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Einzig der flinke Rechtsaußen Schaefer, dem Gegenpart Dominik Schwenck viel zu viel Platz ließ, beschwor mit seinen Hereingaben des öfteren Gefahr herauf. Brenzlig wurde es für Goldbach bis zur Pause aber nicht mehr, derweil auch Gegenüber Lohmann nur noch nach einem Distanzschuss von Dolezych (45./knapp vorbei) einmal durchschnaufen musste.

Mit zwei personellen Wechseln und der Umstellung hinten auf eine Dreierkette legte Germania nach dem Wechsel aber deutlich zu, während der SC seine spielerische Linie verlor, viel zu oft und zu schnell das Leder in der Vorwärtsbewegung wieder hergab. Schilk (48./72.) und Claudi (57.) vergaben gute Gelegenheiten, während auf der anderen Seite Distanzschüsse vom eingewechselten A-Jugendlichen Pinto (69.) und Dolezych (73.) knapp das Ziel verfehlten.

Dann wurde es turbulent: Außerhalb des Spielfeldes sorgte die mit einem Planwagen eingetroffene „Dritte“ der Germania (aufgestiegen) für Stimmung, auf dem Feld Schiri Schmitt für Ärger beim SC. Als Schilk aus unerfindlichen Gründen im Strafraum zu Boden ging, pfiff er Strafstoß, den der „Gefoulte“ verwandelte (77.). Kurz darauf ging Scholl nach Wolfs Pass allein aufs Tor zu, ehe ihn ein unberechtigter Abseitspfiff ausbremste. Genervt von diesen Fehlentscheidung verlor der SC auch hinten die Ordnung und kassierte noch zwei weitere Treffer.

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