Fußball-Bezirksliga

Thomas Dregger bleibt RWL-Coach

Bleibt Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid noch bis zum Saisonende als Cheftrainer erhalten: Thomas Dregger. - Foto: Machatzke

Lüdenscheid - Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid hat seine wohl wichtigste Personalie in der Winterpause geklärt: Interimstrainer Thomas Dregger, nach der Trennung von Robert Krumbholz nach dem dritten Spieltag zunächst bis eben zur Winterpause eingesprungen, wird das Team auch in der Rückrunde bis zum Ende der Spielzeit 14/15 betreuen.

Von Jörg Hellwig 

„Vorstand, sportliche Leitung und Trainer haben sich auf die weitere Zusammenarbeit für die Restspielzeit geeinigt und davon auch die Mannschaft unterrichtet“, vermeldete Michael Dregger als Vorstandssprecher, aber eben auch Bruder von Thomas, etwas offiziell steif die Entscheidung der Bergstädter.

Eine Entscheidung, die RWL den Akteuren vor der das Jahr abschließenden Mannschaftssitzung am Dienstagabend versprochen hatte. „Wir wollten, dass die Spieler Klarheit haben, wie es ab Januar weitergeht“, meinte Michael Dregger. Januar deshalb, weil die Rot-Weißen vor Auftakt des Vorbereitungsprogramms ab Anfang Februar auch schon im Januar erste Einheiten auf mehr oder weniger freiwilliger Basis absolvieren wollen.

Denn der sehr um Disziplin bemühte Coach, der seit der Zusage, „seinem“ Klub künftig als Trainer auszuhelfen, selbst keine Trainingseinheit am Nattenberg versäumt hat, möchte seine Mannschaft nach der Weihnachtspause vor allem in anderem Fitnesszustand als in der Hinrunde in die Restspielzeit schicken.

Dann dürfte es für die Rot-Weißen, die unter Dreggers Regie rund 1,76 Punkte pro Partie sammelten, machbar sein, von Rang acht noch um den einen oder anderen Platz in der Tabelle nach oben zu klettern.

Wichtig war dem Trainer, dass sich neben dem Beruf und Sport auch die Bedürfnisse in der Familie bis zum Sommer unter einen Hut bekommen lassen: „Ich musste meiner Frau nur versprechen, dass ich sie nicht aufstelle, da hat sie ihr ‘Okay’ gegeben“, scherzt der Trainer, den sein Bruder und die übrigen Vorstandsmitglieder in den kommenden Monaten im Aufgabenbereich als sportlicher Leiter entlasten werden. „Ich denke, dass damit für alle Seiten die beste Lösung für diese Saison gefunden ist“, meinte Vorstandssprecher Michael Dregger.

Ob sich sein Bruder noch über die eine oder andere Verstärkung in der Winterpause freuen kann, ist noch offen. Dafür auf der Gegenseite bisher aber auch nicht bekannt, ob neben Nikolaos Orfanos (zurück zum SV Hellas) noch ein weiterer Akteur den Nattenberg verlässt.

„Derzeit ist jedenfalls alles ruhig“, rechnet der RWL-Vorstand mit dem Verbleib aller Kicker.

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