Dritte Rückrunden-Pleite: KSC-Vorsprung schmilzt

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Auch KSC-Mittelfeldspieler Timo Eick (rechts) blieb am Sonntag blass.

Burbach - Der Kiersper SC ist drauf und dran, den Landesliga-Aufstieg noch zu verspielen. Bei der SG Hickengrund unterlag der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga 5 mit 1:4 (1:1), und nach der dritten Rückrunden-Pleite beträgt der Vorsprung nur noch fünf Punkte, wobei Verfolger SV Ottfingen noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat.

Von Thomas Busch

Zwar mussten die gastgebenden „Hicken“ mit Rath (Gelbsperre) und Patt (verletzt) ihre zwei wichtigsten Offensivkräfte ersetzen, trotzdem begannen sie schwungvoll und hatten mit Zimmermanns Flachschuss neben das Tor die erste Chance des Spiels (2.). Nach Torwart Christian Salmens Parade bei Jonathan Frantz’ Freistoß (10.) bekamen die Kiersper die Partie jedoch einigermaßen in den Griff und gingen nach 21 Minuten auch in Führung, weil Felix Bably nach einem missglückten Hickengrunder Einwurf den Turbo zündete und im Nachschuss zum 0:1 erfolgreich war.

Dass die Gäste diese Führung nicht in die Pause mitnahmen, lag an Schiedsrichter Schrage: Bei Jonathan Frantz’ Kopfballverlängerung stand Eduard Frantz satte fünf Meter im Abseits, doch der Referee ließ weiterspielen und der allein aufs Tor zulaufende SG-Angreifer nutzte die unverhoffte Chance (37.).

Um zu skizzieren, was danach geschah, genügen im Prinzip zwei Sätze. Zunächst vergab Müjdat Aktas vier Minuten vor der Pause bei seinem Lattentreffer die erneute KSC-Führung. Und nach dem Seitenwechsel knüpften die Kiersper dann leistungsmäßig dort an, wo sie 14 Tage zuvor bei der 2:3-Niederlage in Altenhof aufgehört hatten. Stellungs- und Passfehler häuften sich und ermöglichten Viktor Frantz in der 54. Minute das 2:1 für die SG; vorausgegangen war ein Freistoß für die Gäste in der gegnerischen Hälfte...

Damit aber nicht genug: Als sich Eduard Frantz im Strafraum „durchwühlte“, schauten die Kiersper nur zu anstatt energisch zu attackieren – 3:1 (62.).

Den Hickengrundern schwanden nun zwar die Kräfte, doch obwohl KSC-Coach Sven Krahmer mit dem unter der Woche grippekranken Jan Thomas seinen „Edeljoker“ zog, konnte der Spitzenreiter das Ruder nicht mehr herumreißen. Baris Moumins Freistoß (75.) und Bablys Flachschuss (87.) entschärfte SG-Torwart Hennig, dann fand Eduard Frantz auf der Gegenseite Tim Mirr, dessen 4:1 die Partie endgültig entschied (88.).

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