Fußball-Bezirksliga

Drei Finke-Tore beim RWL-Schützenfest gegen den Angstgegner

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Vier RWL-Torschützen des Nachmittags beim Torjubel: (von links) Lukas Finke, Richard Dissing, Robin Breitenbach und Andi Schneider.

Kreisgebiet - Bezirksliga-Kontraste im märkischen Südkreis: Während RW Lüdenscheid in der Staffel 6 den Angstgegner a.D., SSV Kalthof, 7:1 (4:0) vom Nattenberg fegte, holte sich der TuS Neuenrade in der Staffel 4 daheim gegen die FSV Bad Wünnenberg-Leiberg eine 2:6 (0:2)-Packung ab.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“, skandierte der RWL-Anhang am Nattenberg schon nach einer halben Stunde. Da war im Grunde alles gelaufen: Finke (4., nach Dissing-Ecke), nochmals Finke (13., nach sehenswertem Dissing-Dribbling) und Dissing (23., Foulelfmeter nach Foul an Ozan) hatten da aus drei RWL-Chancen drei Tore gemacht. Finke zum Dritten, wieder nach einer Ecke, legte noch vor der Pause zum 4:0 nach (44.).

Der SSV Kalthof kam zwar bemühter aus der Pause und hatte erste Torchancen, doch RWL blieb die bessere Mannschaft. Der einzige Unterschied: Hatte das Krahmer-Team vor dem Wechsel aus fünf Chancen vier Tore gemacht, so ging diese Effektivität nun verloren.

Im allgemeinen Chancenwucher trafen Schneider (56.) sowie die eingewechselten Breitenbach (78.) und Ömer Yilmaz (88.) immerhin noch dreimal für die Platzherren. Und das Ehrentor für den SSV? Es war eine Art „Eigentor des Jahres“: Eine hohe Rückgabe von Top-Goalgetter Raphael Schwarzer von der Mittellinie wurde mit Windunterstützung zur unhaltbaren Bogenlampe für den guten Reischel (5:1, 59.). An der allgemeinen Feierlaune am Nattenberg änderte das nichts mehr.

Neuenrade nutzt seine Chancen nicht

Ein paar Kilometer weiter, im Neuenrader Waldstadion, war den Gastgebern nicht zum Feiern zu Mute: Anders als im Hinspiel war der TuS Neuenrade gegen die FSV Wünnenberg-Leiberg zwar nicht chancenlos, am Ende stand aber doch eine klare Niederlage. Nach frühem Rückstand (2., Mühlenbein) zeigte sich der TuS defensiv gefestigt und nach einer halben Stunde auch torgefährlich, ließ aber drei Hochkaräter aus.

Es folgte der Nackenschlag: Nach einem langen Ball und einem Torwartfehler von Gaude traf Schäfer zum 0:2 (40.). Nach der Pause ging alles schnell: In 49. und 56. Schlugen zwei Sonntagsschüsse des Gastes am Samstagnachmittag zum 0:3 und 0:4 im Neuenrader Tor ein. Immerhin: Die Gastgeber gaben nicht auf, Fabian Leiß (1:4) und Ibrahim Keita (2:5) trafen noch zweimal fürs Ouhbi-Team. Am Ende stand dennoch ein 2:6.

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