Fußball-Bezirksliga

Nur noch ein Funken Resthoffnung für den TuS Grünenbaum

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Nur noch einen kleinen Funken Resthoffnung hat der TuS Grünenbaum nach der 1:2-Niederlage in Schwerte bei gleichzeitigen (Teil-)Erfolgen der Konkurrenz.

Halver – Ein Treffer des Hageners Harun Babayigit im Spiel des ASSV Letmathe gegen Türkiyemspor Hagen zum 2:2-Unentschieden hat dem TuS Grünenbaum im Kampf um den Klassenerhalt zumindest einen letzten Aufschub verschafft.

Am kommenden Sonntag heißt es nun: zwei aus drei. Aus dem Trio SV Deilinghofen (24 Punkte), ASSV Letmathe (24) und TuS Grünenbaum (21, aber die beste Tordifferenz) müssen zwei Teams absteigen. Die schlechteste Ausgangsposition besitzt die Kreisch-Elf.

Auf dem seifig-sandigen Kunstrasen des Schwerter Schützenhof-Stadions fand der Gast aus dem Sauerland nur schleppend ins Spiel. Der Tabellendritte, der vor der Partie gefühlt seine halbe Mannschaft inklusive Trainer Jörg Silberbach verabschiedet hatte, dominierte die Anfangsphase, hatte in Person von Vöckel (4.), Kliegel (8.) und Ortiz (12.) erste Chancen und ging nach Schwarzes Flachschuss aus halbrechter Position ins lange Eck nach einer Viertelstunde auch verdient in Führung.

„Schwerte ist nunmal keine schlechte Mannschaft“, sollte Grünenbaum-Routinier Richard Kochta später völlig zu Recht anführen. Doch die Kreisch-Elf befreite sich mit fortlaufender Spieldauer, offenbarte fortan aber ein, zwei entscheidende Problemfelder. Der finale Pass, er wollte einfach nicht gelingen und auch im Abschluss brachten die „Grünen“ trotz durchaus vorhandener Chancen das Leder einfach nicht konsequent aufs Schwerter Tor. 

Zwischenzeitlich abgestiegen

So hätte allerspätestens Yilmaz nach Vorarbeit von Klahr (58.) den Ausgleich erzielen müssen, entschied sich im 1-gegen-1 aber fürs kurze Eck und verfehlte knapp das Schwerter Tor. Klahrs Schuss ans Außennetz (67.) ließ die Gäste-Fans ebenso verzweifeln wie die Nachricht vom 1:1-Ausgleich und der 2:1-Führung des ASSV Letmathe gegen Türkiyemspor Hagen. Stand jetzt war der TuS Grünenbaum abgestiegen.

Kliegels Treffer zum 2:0 (71.) – Podubrinn hatte schön quer gelegt – vermochte diese Katerstimmung kaum noch zu steigern. In den Schlussminuten ging der VfL mit seinen Chancen dann durchaus fahrlässig um, Klahrs Anschlusstreffer in der Nachspielzeit war auf der Gegenseite indes nicht dazu angetan, noch einmal Hoffnung zu wecken. Referee Hesse pfiff die Partie danach gar nicht wieder an. Was bleibt ist ein Funken Resthoffnung des TuS, der am Sonntag nicht nur den Geisecker SV schlagen, sondern parallel auch auf Niederlagen der Konkurrenz hoffen muss...

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