SC Lüdenscheid zieht Punktspiel vor

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Bei Kontertaktik in Rothemühle womöglich zunächst wieder nur auf der Bank: SCL-Stoßstürmer Mario Stenmans.

Lüdenscheid - Zusätzlich zur Trainingseinheit am Dienstagabend gab’s ein neues Krisengespräch zwischen sportlicher Leitung und Trainern beim Bezirksligaschlusslicht SC Lüdenscheid. Bei dem wurden zumindest verbal noch einmal alle Kräfte für den Abstiegskampf gebündelt.

Der wird bereits Donnerstagabend im vorgezogenen Punktspiel beim SV Rothemühle (19.30 Uhr, Sportplatz Rothenborn) fortgesetzt. Jörg Schreyer, gemeinsam mit Spielertrainer Michael Dolezych für die Belange des Bezirksligateams verantwortlich, bekommt von der B-Liga-Reserve und deren Trainer Matthias Thielicke die erhofften „nicht vorbelasteten Akteure“, die mit einer gewissen Portion Unbekümmertheit für eine Belebung des zuletzt so schwachen SC-Spiels sorgen sollen: Angreifer Florian Eick, Mittelfeldspieler Florian Jeworutzki und Außen Dennis Krieger sollen zumindest im Kreis Olpe mithelfen, die Serie der Nullnummern zu beenden. Denn der SC hat dank der Konkurrenzresultate noch keineswegs im Abstiegskampf resigniert.

SCL: Goldbach, Brongkoll - Liakopoulos (?), Der, Yilmaz, Schreyer, Krieger, König, Mi. Dolezych, Da. Schwenck, Jeworutzki, Lüthy, Stenmans Pinto, Göttle, Eick, Moumin (?)

Was den Bergstädtern aber fehlt, ist ein Erfolgserlebnis, wie es Nachbar RSV Meinerzhagen am Sonntag gegen Rot-Weiß Lüdenscheid gelang. Aber Gastgeber SV Rothemühle ist natürlich nicht von Pappe. Bis vor zwei Wochen zählte die Truppe des zum Saisonende nach Freudenberg wechselnden Trainers Maik Wolf noch zu den härtesten Verfolgern des schwächelnden Spitzenreiters Kiersper SC. Doch in den vergangenen beiden Partien ging der Landesligaabsteiger leer aus, musste alle Hoffnungen begraben, noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können.

Möglicherweise eine Chance für den SC, der dann allerdings von Minute eins an die offenbar via Kopf auch die Beine blockierenden Bremsen lösen muss. „Stabil stehen, frühes Gegentor vermeiden und Sicherheit im Passspiel zurückgewinnen“, lauten für Trainer Schreyer mögliche Erfolgsrezepte. Allerdings muss er nicht nur weiter auf die Langzeitverletzten Wolf und Kolodziej verzichten, sondern weiterhin auch auf die verletzten Schmidt und Wohlpart sowie Krämer (Spätschicht) und Dominik Schwenck (gelb-rot gesperrt). Zudem stehen hinter den Einsätzen von Liakopoulos und Moumin noch Fragezeichen. - jig

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