Kiersper SC peilt ersten Sieg am Hoorwasen an

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Ist mit dem KSC am Sonntag an der hessischen Grenze zu Gast: Abwehrspieler Johannes Volk.

Kierspe - Der 23. Spieltag der Bezirksliga-Saison 2014/15 hält für den Kiersper SC die längste Auswärtsfahrt des Spieljahres bereit. Dass der Tabellenführer den am Sonntag anstehenden Trip ins rund 70 Kilometer entfernte Burbach-Holzhausen als eher unangenehm erachtet, liegt allerdings weniger an der Entfernung als an den in der Vergangenheit dort gemachten Erfahrungen.

Von Thomas Busch

„Zwei Mal waren wir bislang da, zu mehr als einem Punkt hat’s nicht gereicht“, blickt KSC-Trainer Sven Krahmer auf die bisherigen Gastspiele seiner Elf bei der SG Hickengrund zurück. Im dritten Anlauf soll am Sonntag ab 15 Uhr nun erstmals ein „Dreier“ an der hessischen Grenze herausspringen.

„Wir wissen, was auf uns zukommt: In Hickengrund ist immer ordentlich Stimmung, da müssen wir in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf bewahren“, ruft Krahmer seinen Schützlingen die morgen zu erwartenden Gegebenheiten ins Gedächtnis und erwartet einen Gegner, der darauf erpicht ist, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Denn weil die „Hicken“ beruhigende zehn Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz aufweisen und für sie nach oben auch nichts mehr geht, ist der Auftritt des Liga-Primus am Hoorwasen für die SG der vielleicht schon letzte Höhepunkt einer insgesamt durchwachsenen Saison. 13 Punkte holte Hickengrund aus den ersten sechs Spielen, aus den folgenden 16 Partien sprangen dann aber nur noch 14 Zähler heraus. Ein unangenehmer Gegner ist die SG dennoch – das mussten kürzlich mit dem SV Ottfingen und dem SV Fortuna Freudenberg auch zwei Verfolger des KSC erfahren, für die es jeweils nur zu einer Punkteteilung gegen die Burbacher reichte.

Den Grundstein dafür, im Gegensatz zur Konkurrenz nun am Sonntag als Sieger vom Platz zu gehen, möchten die Kiersper in der Defensive legen. „Wir wollen an die Vorwoche anknüpfen und zu Null spielen“, sagt Sven Krahmer und ergänzt: „Ein Tor machen wir immer – und wenn es wie gegen Drolshagen erst ganz am Ende ist.“ Beim Unterfangen, erstmals in diesem Jahr zwei Spiele in Folge für sich zu entscheiden, kann der Tabellenführer morgen wieder auf Baris Moumin zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat.

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