Rot-Weiße gehen ohne Druck ins Derby

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Das rot-weiße Offensivduo Matthias Urbas und Ewald Platt kann nach neun Punkten aus den vergangenen drei Partien gegen die FSV Werdohl II befreit aufspielen, während die Gäste im Abstiegskampf fleißig punkten müssen.

Lüdenscheid - Mit drei Siegen aus den vergangenen drei Partien hat sich Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid von allen Abstiegssorgen verabschiedet. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt satte neun Zähler, dementsprechend selbstbewusst gehen die Bergstädter in das Derby gegen die Reserve der FSV Werdohl.

Von Emanuel Holz

„Wir wollen natürlich gewinnen, meine Jungs sind vor so einem Derby noch heißer als sonst“, gibt Rot-Weiß-Trainer Robert Krumbholz selbstbewusst die Richtung vor. Trotz der Siegesserie sieht der Übungsleiter noch Verbesserungsbedarf, vor allem in der Chancenverwertung. Für das Projekt „Heimsieg“ hat sich Krumbholz schon taktische Varianten überlegt: „Früh stören, hinten sicher stehen und in der Chancenverwertung verbessern.“ In den Trainingseinheiten in dieser Woche war laut Krumbholz „Zug dahinter“. Eine Sonderbewachung für FSV-Torjäger Rejhan Zekovic (13 Tore) hat Krumbholz nicht: „Ich denke, den kriegen wir zugestellt.“

Nicht mit an Bord sein werden der gesperrte Gürkan Besirlioglu, Georgios Vassos (Urlaub), Marco Carbotta (verletzt) und der beruflich verhinderte Tugay Özsoy.

Mit ganz anderen Erwartungen geht Gäste-Trainer Uwe Grube in das Nachbarschaftsduell: „Wir fahren mit einer großen Portion Respekt nach Lüdenscheid und wollen so lange wie möglich den Punkt, den wir am Anstoß haben, auch halten.“ Noch immer hadert sein Team mit der herben 1:6-Heimpleite gegen Gerlingen. „Die Niederlage hängt uns immer noch nach, mit der Vorbereitung einiger Spieler auf das Gerlingen-Spiel war ich nicht einverstanden. Am Sonntag werden Leute auf der Bank sitzen, die nicht damit rechnen. Sowas kann ich nicht zulassen“, lässt der Trainer keinen Schlendrian zu.

Mit dem Saisonverlauf ist Grube zufrieden, vier Punkte auf den ersten Abstiegsplatz, dazu ein Nachholspiel in der Hinterhand: „Wir wurden vor der Saison als Absteiger gehandelt. Im Gegensatz zu unserem Gegner laufen wir unseren Ansprüchen nicht hinterher.“ Da die FSV-Reserve von der Kadersituation der „Ersten“ abhängig ist, weiß Grube erst nach dem Abschlusstraining oder am Sonntag, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen.

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