Den Gastgebern geht die Luft aus

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Der eingewechselte VfLer Pjeter Krasniqi (li.) bereitete das erste von drei Özer-Toren vor. Sinan Göber (re.) und der RSV gaben eine zweimalige Führung aus der Hand.

Meinerzhagen -  Eine unnötige Niederlage kassierte der RSV am Sonntag auf heimischem Kunstrasen gegen das zweitbeste Rückrundenteam, den VfL Klafeld Geisweid. Eine zweifache Führung reichte der Celik-Elf nicht, um nach Abpfiff etwas Zählbares mitzunehmen.

Von Emanuel Holz

Dabei starten die Hausherren gut, Odzewalskis Vorlage vergibt Artur Krämer aus kurzer Distanz (7.). Im Anschluss der erste Angriff des VfL, der durch Yildiz zum Abschluss kommt – Torwart-Routinier Frank Semrau ist jedoch auf dem Posten (13.). Nach zehn Minuten Leerlauf, ordentlichem Tempo, körperbetontem Spiel und einigen Fehlpässen, setzt Hirth (VfL) seinen Schuss aus 18 Metern übers Tor. Danach prüft VfL-Sturmtank Selcuk Özer Semrau aus spitzem Winkel (31.). Nun sind die Gastgeber wieder am Drücker, doch Kevin Ihns nimmt Yilmaz’ Vorlage nicht sauber mit und zielt rechts vorbei (39.) – zur Pause steht es leistungsgerecht 0:0.

In Halbzeit zwei ist es erneut der RSV, der über Ihns und Odzewalski den ersten Angriff fährt, Inchingoli kommt mit seiner Grätsche jedoch zu spät (49.). Nach zwei VfL-Chancen von Schölzke und Hür (50./52.) geht der RSV in Führung: Yorulmaz setzt sich über rechts durch und bedient Krämer, der sich mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler dreht und gegen die Laufrichtung des VfL-Keepers Michel Eick-Barghorn abschließt (53.). Der Ausgleich resultiert aus einem Stellungsfehler der RSV-Abwehr, die einen langen Ball von Pjeter Krasniqi nicht abfängt und zudem Özer freien Lauf lässt. Dieser schiebt unbedrängt ein (61.). Zaim hat darauf die Führung auf dem Fuß (64.), schlenzt jedoch vorbei. Das schönste Tor des Tages erzielt Inchingoli per 23-Meter-Freistoß in den rechten Winkel (75.). Die Freude währt kurz, denn die Gäste nutzen nun jeden Fehler – auch den von Semrau, der einen Fernschuss zu Hür abprallen lässt. Hür legt ab auf Özer, der den Ball über die Linie schiebt (79.). VfL-Hüne Marczinkowski scheitert danach per Kopf an Eick-Barghorn (81.). Vier Minuten später sorgt Özer, der von Hür angeschossen wird und entscheidend abfälscht, für die Entscheidung.

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