Meinerzhagener Zittersieg nach 96 Minuten

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Nach 96 Minuten bejubelte der RSV Meinerzhagen am Samstag seinen 2:1-Sieg beim SC LWL 05.

Meinerzhagen - In einem guten und bisweilen aufregenden Bezirksligaspiel hat Fußball-Bezirksligist RSV Meinerzhagen eine weitere Auswärtshürde genommen. Beim SC Listernohl-WL05 gewannen die Volmetaler am Samstag mit 2:1 (2:0) nach packenden 96 Minuten, strapazierten dabei aber die Nerven ihrer Anhänger.

Die Begegnung war gerade fünf Minuten alt, da hatte sie schon vier (!) Aufreger. Busenius setzte den Ball alleine auf Kubasik zulaufend an den Pfosten (2.). im Gegenzug antwortete Hakan Demir mit einem feinen Lupfer knapp neben das Tor. Der Schuss von Hakan Aktas nach einer Ecke aus 16 Metern ging knapp am Tor vorbei (4.), im Gegenzug wurde die Hand von Klundt im eigenen Strafraum angeschossen.

Und es blieb weiter temporeich. Jantz schnappte Demiray einen langen Ball vor den Füßen weg und traf das Leder beim Schussversuch aus bester Position nicht (10.). Yasin Aktas "Geschoss" (19.) ging hauchdünn am Tor vorbei, ehe die Gastgeber die größte Chance der ersten Halbzeit liegen ließen, als Sangermann vier Meter vor Kubasik am Bein der RSV-Torwarts scheiterte (24.).

Schmeichelhafte Führung

Das 1:0 für die Blau-Weißten in der 30. Minute war dann entsprechend eher schmeichelhaft. Serkan Demirs Flanke köpfte H. Aktas punktgenau auf Hakan Demir, der ins  lange Ecke zur Führung traf. Erst jetzt begannen die Gäste, sich die Führung zu verdienen. H. Aktas war vor dem starken Torwart Klose zu verspielt und vergab (35.). Doch der nun druckvoll agierende RSV erzielte das 2:0 in der 37. Minute. Demiray flankte scharf nach innen, H. Aktas rutschte in den Ball hinein und bugsierte den Ball ins Netz.

Erst nach 55 Minuten gelang es dem SC, sich zu befreien und mehr Aktionen in der Offensive zu setzen. Nach einer Flanke von rechts gelang Calvin Klein mit einem platzierten Kopfball das 1:2 (59.). Die Gastgeber rochen nun Lunte, und die RSV-Spieler ließen sich von der Hektik anstecken. Gefährliche Aktionen gab es reichlich, klare Torchancen aber kaum. H. Demir hätte in der 81. Minute alles klar machen können, verkeilte sich aber am Boden liegend in Torwart Klose. Die Schlussphase war geprägt von hektischen Aktionen, wobei es LWL nicht gelang, das RSV-Tor in Gefahr zu bringen.

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