SC Lüdenscheid verpatzt Saisonstart

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SC-Kicker Dominik Pinto (in Weiß) und sein Team mussten gegen den SuS, hier Steven Reuter, eine Pleite einstecken.

Lüdenscheid - Der SC Lüdenscheid wartet nach dem dritten Spieltag weiter auf den ersten „Dreier“. Am Sonntag unterlagen die Kicker vom Wehberg dem SuS Niederschelden mit 1:3 (1:2)-Toren.

Von Emanuel Holz

Dabei lief es von Beginn an äußerst gut für die Elf von Spielertrainer Michael Dolezych. In der dritten Minute hatte Daniel Schwenck nach Vorarbeit des bärenstarken Artur Krämer die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber im „Eins-gegen-Eins“ am reaktionsschnellen Gästekeeper Marcus Lillich. Kurz darauf zielte SC-Spieler Siegesmund nach erneuter Vorarbeit von Krämer rechts vorbei (8.). Dessen großer Auftritt kam nur fünf Minuten später, als er nach einem langen Ball auf der linken Seite zwei Gegenspieler austanzte und den Ball ins rechte Eck zur Führung schlenzte (13.). Den Treffer zum 2:0 verpasste dann Gawron, als er einen Querpass von Schwenck in „den Rücken“ gespielt bekam. Von den Gästen war bis dato nichts zu sehen, doch der SC ließ in der Folge die „Zügel“ schleifen, so dass der SuS zumindest besser ins Spiel und nach einem harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld sogar zum Ausgleich kam. Auf Höhe der Mittellinie, knapp neben dem Seiten-Aus, hatte SuS-Kapitän Michel Schöler den Ball auf den kurzen Pfosten gezwirbelt und die SC-Abwehr damit überrascht. Julian Kasprzik spritzte dazwischen und erzielte den schmeichelhaften Ausgleich (36.). Der SC hatte nun den Faden verloren und kassierte sogar noch das 1:2 (44.) – wieder nach einem langen Schöter-Freistoß. Torsten Dicke nickte, nachdem der Ball sehr lange unterwegs gewesen war, aus vier Metern zur Pausenführung ein.

In Halbzeit zwei hätte SuS-Kicker Daub fast das frühe 1:3 erzielt, doch er scheiterte aus vier Metern am starken Goldbach (52.). Dann hatte Gäste-kicker Jung ein Tor auf dem Fuß (69.), ehe SC-Stürmer Göttle im Strafraum elfmeterwürdig gefoult wurde, doch die Pfeife von Schiri Polifka blieb stumm (83.). Lediglich Wolfs Schuss aus 16 Metern sorgte für ernsthafte Torgefahr (88.) auf Seiten der Gastgeber. SuS-Kapitän Schöler besorgte nach starkem Sololauf den Endstand (90.+3).

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