Am Nattenberg ist ein Sieg fest eingeplant

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Hofft mit RWL gegen Altenhof auf den ersten Sieg nach der Winterpause: Stürmer Yasin Güzelcümbüs.

Lüdenscheid - Wenn die Lüdenscheider Rot-Weißen am Ostermontag den FC Altenhof zum Rückspiel empfangen (15 Uhr, Kunstrasen am Nattenberg), dann verbinden die Bergstädter eher schlechte Erinnerungen mit dem Aufsteiger aus dem Kreis Olpe.

Von Marc Kusche

Das Hinspiel Mitte September war der zweite Einsatz von Krumbholz-Nachfolger Thomas Dregger als Trainer, die Partie ging 0:3 verloren, und der heimische Bezirksligist trug die rote Laterne. Von derartigen Tabellen-Niederungen sind die Rot-Weißen als aktueller Elfter des Klassements zwar ein gutes Stück entfernt, doch nachdem die ersten drei Spiele nach der Winterpause allesamt verloren gegangen sind, ist der Sieben-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz alles andere als ein beruhigendes Polster.

Druck verspürt Dregger zwar nicht („Die Mannschaften unter uns wären froh, wenn sie wie wir 24 Zähler auf dem Konto hätten“), gleichwohl macht er deutlich, was er am Montag von seinen Spielern erwartet: „Ziel ist ohne wenn und aber der erste Sieg im neuen Jahr.“

Trotz der letztwöchigen 1:3-Niederlage beim SV Rothemühle attestierte „Dreggi“ seinen Schützlingen eine über weite Strecken ordentliche Leistung, zumal die Rot-Weißen nach den frühen Feldverweisen von Jindou (Gelb-rot) und Platt (Rot) mehr als eine Stunde in einfacher bzw. doppelter Unterzahl agieren mussten. Beide Spieler stehen aufgrund ihrer Sperren ebenso nicht zur Verfügung wie Ndoumi Kemadjou (privat verhindert).

Dennoch hat sich die personelle Situation erheblich entspannt, denn mit Routinier Scheerer, Urbas, Besirlioglu, Vassos, Maaß, dem A-Jugendlichen Adams sowie Keeper Sahin (aus der Reserve) kommen gleich sieben Akteure wieder dazu. „Normalerweise gibt es kaum einen Grund, personelle Änderungen vorzunehmen, denn die Jungs haben in Rothemühle toll gekämpft und große Moral gezeigt“, will sich Dregger noch nicht in die Karten schauen lassen. Zumindest Scheerer und Urbas sollten aber Kandidaten für die Anfangsformation sein.

Altenhof zuletzt zweimal geschlagen

Gegner FC Altenhof steht als Neuling auf Tabellenrang sechs mit nur einem Punkt Rückstand zum Zweiten, SV Ottfingen, sehr respektabel da, musste zuletzt aber zwei Nackenschläge einstecken: Erst ging das prestigeträchtige Derby beim SV Ottfingen mit 2:4 verloren, und mit dem selben Ergebnis zog das Mack-Team um Goalgetter Schildt (18 Tore) auch am Vorsonntag gegen Freudenberg trotz 2:0-Pausenführung den Kürzeren.

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