KSC verliert Kontakt zur Spitze

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Viktor Hense (re.) erzielte zwar die frühe Führung für den KSC, danach gelang dem Tabellenzweiten aber nicht mehr viel.

Kierspe - Der Kiersper SC verliert im Rennen mit Bezirksliga-Tabellenführer SV Attendorn an Boden. Während sich die Hansestädter am Ostermontag gegen Rot-Weiß Lüdenscheid schadlos hielten, kam der Rangzweite vom Felderhof nicht über ein 2:2-Remis gegen den Tabellenzehnten VfL Klafeld-Geisweid hinaus.

Von Axel Meyrich

Um es vorwegzunehmen: Wie ein Team, das im Titelkampf noch ein Wörtchen mitreden möchte, kamen die Gastgeber nicht daher. Allenfalls die Anfangsviertelstunde verlief auf dem heimischen Kunstrasen noch nach Plan. Da spielten die Gastgeber zwar extrem unterkühlt, aber eben auch effizient, warteten geduldig auf Fehler des Gastes, der offensiv zunächst so gut wie nicht stattfand. Aggressives Doppeln im Mittelfeld, der daraus entstandene Ballgewinn, ein steiler Pass in die Schnittstelle auf Viktor Hense – und schon stand es 1:0 (12.).

Was jetzt noch niemand ahnte: Es sollte für lange Zeit die letzte ansehnliche Aktion der Krahmer-Elf gewesen sein. Sukzessive übernahmen die Gäste aus dem Siegerland das Kommando. Nach Rafet Batgüns nicht eben geschicktem Einsteigen gegen Sascha Kocher (25.) entschied der Iserlohner Referee Julian Engelmann zum Ärger der Gäste zwar auf Abstoß, drei Minuten später gab’s aus VfL-Sicht dann aber Grund zum Jubeln: Jannik Schulzes verdeckte Direktabnahme aus halbrechter Position bedeutete den 1:1-Ausgleich (28.).

Zugriff komplett verloren

Antwort KSC? – Kaum erkennbar. Mit jeder Minute ging der Krahmer-Elf der Zugriff auf die Partie mehr verloren. Und auch die Pause hatte keine „heilende“ Wirkung. Im Gegenteil. Gegen eine nur halbherzig klärende KSC-Abwehr schaltete zwei Minuten nach Wiederanpfiff Lukas Kneisel am schnellsten – 1:2 (47.).

Dass die Partie anschließend nicht komplett den Bach hinunter ging, war vor allem KSC-Keeper Jan-Philipp Winter zu verdanken, der mehrfach glänzend klärte und so den Weg frei machte zu einer wenigstens etwas besseren Schlussphase. Nach Kalmans Kopfballtreffer zum 2:2 (62.) – Batgün hatte präzise von rechts geflankt – kehrte zumindest ein Hauch von Überlegenheit zurück. Indes: Wirklich zu Ende gespielt wurden die letzten zwei, drei vielversprechenden Szenen nicht. Per Distanzschuss ließ sich VfL-Keeper Tin Böcher nicht mehr überwinden.

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