Fußball: Bezirksliga

Leichte personelle Entspannung

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Nach zuletzt zwei Pleiten ohne eigenen Treffer will der KSC, hier mit Manuel Wolf und Timo Eick, heute Abend wieder einmal Grund zum Jubeln haben.

Kierspe - Das Zwischenhoch mit drei Siegen am Stück gehört der Vergangenheit an, nach zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg (0:3 gegen SC Drolshagen und 0:4 beim TSV Weißtal) muss sich der Kiersper SC wieder nach unten orientieren.

Denn das Polster für den aktuellen Tabellenelften auf den ersten Abstiegsplatz beträgt gerade noch zwei Pünktchen. Insbesondere die Pleite in Weißtal hatte für KSC-Coach Kosta Michailidis allerdings auch viel mit der personellen Misere zu tun: Auf gerade noch zwölf Akteure war der Kader zusammengeschrumpft, als einziger Einwechselspieler saß mit Rouven Noll ein gelernter Torhüter auf der Bank. Wenn heute Abend der FC Eiserfeld zum vorgezogenen Spiel des 14. Spieltages auf dem Kunstrasen am Felderhof gastiert (20 Uhr), ist aber zumindest ein wenig Entspannung in Sicht. 

„Wenigstens Rafet Batgün, Mo Güzel und Julian Rempel sollten wieder dazukommen, bei den weiteren Wackelkandidaten wird man sehen“, ist der Cheftrainer froh, einige Alternativen mehr zur Verfügung zu haben. Und das dürfte auch vonnöten sein, denn der Gegner aus dem Siegerland ist alles andere als Laufkundschaft. 19 von 24 möglichen Punkte holte die Mannschaft von Trainer Andreas Maier aus den vergangenen acht Begegnungen, ging nur beim 0:2 vor 14 Tagen in Weißtal einmal gänzlich leer aus. 

Doch der FC hat gelernt mit Rückschlägen umzugehen (Maier: „Ich bin überzeugt, dass wir stabiler sind als im Vorjahr), und so wurde der SV Setzen am Vorsonntag gleich mit 7:1 abgeschossen, wobei Goalgetter Ruben Balthasar dreimal einnetzte. Besonderer Anreiz für heute Abend: Im Siegfall würden die Eiserfelder zumindest bis Sonntag den „Platz an der Sonne“ einnehmen. „Das ist eine über Jahre gewachsene Mannschaft, die sehr eingespielt ist und uns auch in punkto Selbstvertrauen momentan einiges voraus hat. Wir müssen gut ins Spiel kommen, auch bei einem etwaigen Rückstand voll dagegenhalten“, peilt Michailidis zumindest einen Teilerfolg an.

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