KSC contra Ottfingen: Das absolute Gipfeltreffen

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Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den SV Ottfingen und etwas Hilfe von der SG Hickengrund gegen den FC Altenhof können Viktor Hense (links) und der Kiersper SC am Sonntag am Felderhof vorzeitig die Meisterschaft feiern.

Kierspe -  Die Meisterschaft auf dem eigenen Platz perfekt machen: Dieses Ziel hatte sich der Kiersper SC schon vor Wochenfrist in der Fußball-Bezirksliga für das morgige Gipfeltreffen (15 Uhr, Sportanlage Felderhof) mit dem SV Ottfingen gesetzt.

Erreichbar ist dieses Ziel für den Spitzenreiter, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Durch das torlose Remis am Pfingstmontag beim FSV Gerlingen ist der Tabellenführer für den vorzeitigen Gewinn von Titels und Meisterschaft ein Stück weit auf Unterstützung angewiesen. Nur wenn der FC Altenhof nicht gegen Hickengrund gewinnt, reicht den Volmestädtern ein Sieg gegen den ersten Verfolger Ottfingen – es ist nicht der wahrscheinliche Fall.

Konzentrieren auf diese Rechenspiele will sich der KSC vor dem Spitzenspiel allerdings eher weniger. „Wir haben es jetzt bis zum Schluss selbst in der Hand, unabhängig vom Ausgang des Wochenendes. Klar ist aber, dass der Gewinn der Meisterschaft schon am Sonntag auf jeden Fall sehr schön wäre“, sagt Trainer Andreas Wieczorek, der sein Team keineswegs unter Druck sieht. Ganz anders verhält es sich da beim SV Ottfingen, der nur mit einem Sieg noch Hoffnungen auf Platz eins hat und nicht den FC Altenhof an sich vorbeiziehen lassen könnte.

Luft nach oben im Spiel nach vorne

Dementsprechend gewarnt empfängt der KSC den ersten Verfolger. „Ottfingen ist sehr gefährlich bei den Standards und hat vorne wie auch im Mittelfeld eine Reihe von Leuten, die das Spiel ankurbeln können. Darauf gilt es besonders aufzupassen“, erklärt Wieczorek.

Die Mittel, um dagegenzuhalten, hat der KSC zweifelsohne, wie er am Pfingstmontag erst in Gerlingen mit einer gut stehenden Defensive zeigte. Einzig in der Vorwärtsbewegung und der Chancenverwertung tat sich der Spitzenreiter schwer. „Das Umschaltspiel nach vorne muss noch etwas schneller werden, und natürlich auch die Verwertung der Tormöglichkeiten“, sagt der Trainer, der seiner Mannschaft eine gute und konzentrierte Vorbereitung auf das Topspiel in dieser Woche attestiert. Offen lässt sich Wieczorek noch, mit welcher Taktik genau der komplette KSC dem Tabellenzweiten gegenüber tritt für den großen Schritt zum Titel.

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