Wieder mit Vassiliadis, aber ohne Illusionen

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In Erwartung der nächsten Abreibung: Hellas-Coach Niko Lagoudakis.

Lüdenscheid -  Die Bezirksliga-Abschiedstournee führt den SV Hellas Lüdenscheid am Ostermontag (Anstoß 15 Uhr) auf den Sportplatz Wüstefeld in Netphen. Gastgeber SV Germania Salchendorf ist Tabellenfünfter, hat den drittbesten Angriff der Liga und wird von Hellas-Coach Niko Lagoudakis für eine der spielstärksten Mannschaften der Liga gehalten. Da sind Hoffnungen auf Zählbares nicht hoch geschraubt.

Von Thomas Machatzke

„In Salchendorf hängen die Trauben so hoch – da brauchten wir eine Leiter von zehn Metern Länge“, sagt der Coach bar jeder Illusion. Seine Konzentration gilt anderen Dingen. Christos Vassiliadis kehrt nach seiner Sperre in den Kader zurück. Das ist immerhin eine sehr gute Nachricht, denn mit Vassiliadis stehen acht Spieler des Kaders zur Verfügung. Die übrigen sieben sind: Martyniok fürs Tor, Tsavos, Inchingoli, Sahin, Papadopoulos, Kordelidis und Lisiewicz.

Auf der Liste der Ausfälle stehen am Osterwochenende Baris Moumin, Burim Aliu und Viktor Sintschew, Antonios Liakopoulos (alle gesperrt), aber auch Mounir El Mabtoul, Evrim Kut, der verschollene Savas Moumin und der an der Hand verletzte Keeper Vlassakidis. Kafetzis klagt über eine Mandelentzündung – Einsatz unwahrscheinlich, Moschopoulos hat Rückenbeschwerden – Einsatz fraglich. Kiriakidis ist zudem wahrscheinlich in der Taverne seines Vaters gefordert. Und so wird einmal mehr die Reserve helfen müssen, damit ein Hellas-Team für die 70-Kilometer-Reise ins Siegerland zustande kommt.

Vorstand ist in der Pflicht

„Das muss der Vorstand klären – wenn ich drei Ersatzspieler habe, dann fahren wir los“, sagt Lagoudakis, „wir wollen ja noch so viele Spiele wie möglich machen in der Bezirksliga. Vielleicht gibt es ja auch noch mal ein Geschenk für uns...“ In Netphen rechnet er aber nicht wirklich damit. Eher schon droht Ungemach. Gegen den Tabellenvorletzten Hilchenbach gab’s zuletzt sechs Gegentore. Mit einem halben Dutzend wäre der SV Hellas auf dem Sportplatz Wüstefeld wohl gut bedient.

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