Hoffnung für SV Hellas – Punkte für Sport-Club

+
In letzter Sekunde wird Hellas-Stürmer Stefanos Kafetzis hier noch im Attendorner Strafraum gebremst. Am Ende hatten die Bergstädter knapp mit 2:3 das Nachsehen.

LÜDENSCHEID -  Keine Punkte, aber ein Hoffnungsschimmer für Fußball-Bezirksligist Hellas Lüdenscheid: Im ersten Punktspiel unter Regie von Neu-Trainer Ali Akhabach unterlagen die Griechen am Sonntagnachmittag am Honsel zwar mit 2:3 (1:2) gegen das hochgewettete Spitzenteam vom SV Attendorn, zeigten aber auch ohne die verletzten Offensivtrümpfe Minacapilli und Rizzi die bislang beste Saisonleistung.

In Halbzeit eins hatte Attendorn noch klar den Takt angegeben, so dass Hellas mit dem knappen 1:2-Rückstand noch gut bedient war. Die Gästetreffer hatten Dogrusöz udn Jantz besorgt, weitere hochkarätige Möglichkeiten hatte die Winheller-Elf nicht genutzt. In der Nachspielzeit verkürzte Hellas-Kapitän Moumin.

Nach dem Spiel war Hellas besser im Spiel, Vassiliadis (61,) gelang sogar der Ausgleich, zwar schlug Attendorn durch Dogrusöz nur zwei Minuten später zurück, aber dann musste Keeper Khelladi für den SV 04 die Zähler gegen Moumin und P. Morina festhalten, bevor der Gast zum Schluss noch zwei gute Konterchancen hatten. Akhabach bilanzierte: „Die Leistung war in Ordnung, darauf lässt sich aufbauen.“

Nicht nur die drei Punkte, die Aufsteiger SC Lüdenscheid derweil nach dem 4:2 (3:2)-Erfolg bei Fortuna Freudenberg mit nach Hause brachte, sorgten beim Aufsteiger vom Wehberg für strahlende Gesichter: Vielmehr demonstrierte der Sport-Club mit feiner Vorstellung in der ersten Halbzeit, dass er auch bereits eine echte Bereicherung der Liga ist. Muti, El Alami und Dominik Schwenck sorgten für die Führungen zum 2:0 und 3:2, für Freudenberg, das in der Abwehr mächtig wackelte, waren Cendecki (zweifelhafter Handelfmeter) und Pietschmann erfolgreich. Eigentlich hätte der Gast weitaus höher führen müssen, doch Muti, El Alami, Da. Schwenck und Schulte (Pfosten) konnten weitere Möglichkeiten nicht nutzen.

Nach Wiederbeginn machte der Hausherr zwar Druck, scheiterte aber 20 Minuten lang auch am guten SC-Keeper Goldbach, bevor sich die Gäste wieder lösten udn durch Michael Dolezych die Entscheidung schafften. Ein Sieg, der vor allem Fortunas Neu-Trainer Andreas Wieczorek in die Bredouille bringen dürfte, war doch die scharfe Kritik an den Auftritten der „neuen Fortuna“ in der Wending an jeder Ecke bereits unüberhörbar.

Jörg Hellwig

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare