Dregger-Team weiter auf dem Vormarsch

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Die RWLer um Gürkan Besirlioglu (Mitte) behielten gegen den VfL, hier Slim Absi (links) und Burak Yildiz, die Oberhand.

Klafeld-Geisweid -  Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid hat sich beim Schlusslicht aus dem Siegerland keine Blöße gegeben und einen 4:2-Sieg eingefahren. Dabei nahm die Elf von Trainer Thomas Dregger alle „Gastgeschenke“ dankend an. Die Bergstädter haben sich mit dem vierten Erfolg in Serie nun endgültig für den schwachen Saisonstart unter Ex-Trainer Robert Krumbholz rehabilitiert.

Von Emanuel Holz

Dabei tasteten sich beide Mannschaften zu Beginn erst einmal ab, um Sicherheit in das eigene Spiel zu bekommen. Vor allem in der Offensive versuchten es die Gastgeber (Absi/16.) und die Gäste (Platt/13.) aus der Distanz, ohne große Gefahr auszustrahlen. Zunehmend erspielte sich die Dregger-Elf in der Folge ein optisches Plus und kam folgerichtig zur Führung: Nach einem langen Ball von RW-Keeper Brackmann spurtete Urbas in die Schnittstelle der unsortierten VfL-Abwehr, scheiterte dann aber am herauseilenden VfL-Torwart Böcher. Den Abpraller jedoch schob Ewald Platt mühelos ins Netz (24.). Die Rot-Weißen hatten jetzt einen Lauf, denn kurz darauf fiel schon das 2:0 für die zweikampfstarken, konzentrierten Gäste – unter gütiger Mithilfe von Böcher, dem eine Flanke von Tuz aus den Händen rutschte und Platt vor die Füße fiel (30.). Die Pechsträhne von Böcher nahm kein Ende, denn beim dritten RWL-Treffer sah er erneut nicht gut aus. Zwar war Lars Scheerers Freistoß aus gut 25 Metern platziert und kraftvoll getreten, doch landete dieser zur 0:3-Vorentscheidung im Torwarteck (34.). Der starke RW-Stürmer Semir Tuz vergab kurz vor der Pause sogar noch die Chance zum 0:4.

In Hälfte zwei war den Gastgebern das Bemühen bis zum Schlusspfiff nicht abzusprechen, dennoch dauerte es gegen die Gäste, die das Spiel kontrollierten, bis zur 85. Minute, ehe Schölzke das 1:3 erzielte. RWL antwortete prompt: Matthias Urbas drosch einen 18-Meter-Freistoß zur Entscheidung in die Maschen – erneut ins Torwarteck (89.). Der Treffer von Lukas Kneisel, der eine kümmerliche Rückgabe von Sattler ersprintete und dann per Heber versenkte, fiel da nicht mehr ins Gewicht (90.+2).

VfL: Böcher – Utsch, Turna, Kocher (46. Özdemir), Schulze – Yildiz (78. Sancar), Absi, Schäfer (30. Hinnenkamp), Özer, Kneisel – Schölzke

RWL: Brackmann – Vassos, Katsaros, Sattler, Besirlioglu – Urbas, Sommer, Scheerer, Seckin (66. Carbotta) – Tuz (90. Spangenberg), Platt (86. Orfanos)

Schiedsrichter: Cremer (Finnentrop)

Tore: 0:1, 0:2 (24./30.) Platt, 0:3 (34.) Scheerer, 1:3 (85.) Schölzke, 1:4 (89.) Urbas, 2:4 (90.+2) Kneisel

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