Fußball-Bezirksliga 6

Wie ein zweiter Saisonstart

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Zweites Flutlichtspiel in Folge für den TuS Grünenbaum: Nach dem 2:5 gegen die SpVg Hagen 11 vor 14 Tagen geht es heute zum Rangfünften FSV Gevelsberg.

Halver - Knapp 14 Tage hatte Fußball-Bezirksligist TuS Grünenbaum Zeit zum Wundenlecken, am Donnerstagabend wird es wieder ernst.

In einem Nachholspiel vom vergangenen Wochenende gastiert die Kreisch-Elf beim Tabellenfünften FSV Gevelsberg (20 Uhr, Stadion Stefansbachtal). Die gute Nachricht: Die Personalsituation beim Aufsteiger aus Halver hat sich während der zurückliegenden Tage zumindest etwas entspannt, stellt sich jedenfalls lange nicht mehr derart dramatisch dar wie beim Heimspiel gegen Tabellenführer und Titelfavorit SpVg Hagen 11 (2:5). 

So kehren mit Ömer Yilmaz, Richard Kochta und Christopher Wand gleich drei erfahrene Akteure ins Aufgebot zurück. Eigentlich hatte auch Felix Höngen auf einen Einsatz spekuliert, doch der Grünenbaumer Abwehrchef musste am Dienstag das Training abbrechen, sein Muskelfaserriss scheint noch nicht vollständig ausgeheilt zu sein. Höngen fällt heute entsprechend ebenso aus, wie Kevin Riedel (Knie), Mohamed Chamkha (Knie) und Bilal Kaldirim (Urlaub). 

Verzichten müssen die „Grünen“ auch auf ihren Trainer Uwe Hartmann, der sich auf Dienstreise befindet. Hartmann wird vertreten durch ein Trio. Der spielende Co-Trainer Viktor Hense auf dem Feld sowie Torwarttrainer Dennis Starke und Betreuer Tom Herberg an der Seitenlinie teilen sich heute Abend das Coaching. „Nach 14 Tagen Pause ist das Spiel für uns wie ein zweiter Saisonbeginn“, ordnet Tom Herberg die Begegnung ein, spricht aber auch mit einigem Respekt vom FSV. „Gevelsberg hat vor allem offensiv eine richtig stark besetzte Truppe und steht zu Recht im Spitzenfeld der Liga.“ 

Andererseits: Gegen die SpVg Hagen 11 zeigte der TuS über weite Strecken eine ansprechende Leistung, hielt gegen einen auf dem Papier klar überlegenen Gegner lange Zeit gut mit. Deutlich besser werden muss der TuS indes bei Standardsituation. Bei fast jeder Ecke und beinahe jedem Freistoß brannte es zuletzt lichterloh im Strafraum des Aufsteigers, der sich unterm Strich heute Abend aber nicht gänzlich chancenlos sieht beim Tabellenfünften aus Gevelsberg. 

TuS: Beste – Hamel, Renneckendorf, Gillmann, König, Klahr, Eicker, Marek, Kloy, Hense, Kochta, Wand, Yilmaz, Schnieder, Dogan

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