Geburtstagskind Bably schießt Kiersper SC zum Sieg

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Kierspes Torschützen jubeln gemeinsam: Felix Bably (rechts) traf dreifach, Till Becker war ein Mal erfolgreich.

Kierspe -  Zu einem verdienten 4:1 (2:1)-Heimsieg kam Fußball-Bezirksligist Kiersper SC gegen den SV Fortuna Freudenberg. Mann des Tages war Geburtstagskind Felix Bably, der an seinem 33. Geburtstag als dreifacher Torschütze glänzte.

Ob dieser Erfolg die erhoffte Initialzündung war, bleibt abzuwarten. Jedenfalls haben sich die Volmestädter mit ihrer bislang besten Saisonleistung zurückgemeldet und kletterten in der Tabelle auf den fünften Platz.

Dabei hätte die Partie für den KSC gar nicht schlechter beginnen können: Es lief die achte Spielminute, als Fortuna-Kapitän Dicke einen Freistoß flach vors Kiersper Tir brachte, Lentrup sich gegen Till Becker nicht ganz regelkonform Platz verschaffte und zum 0:1 einschoss. Weil Stumpf vier Minuten später das 1:1 verpasste und den Ball freistehend nur neben das Gäste-Tor setzte, hielt die Schockwirkung dieses frühen Rückstands bei den Platzherren noch etwas länger an.

Doch weil der KSC den von Trainer Andreas Wieczorek zuletzt so vermissten Willen an den Tag legte, biss er sich allmählich ins Spiel. Inchingolis Freistoß und Batgüns Nachschuss – beide Male war Freudenbergs Torhüter Bülow auf dem Posten (26.) – stellten ein klares Lebenszeichen dar, ehe Bably in der 34. Minute per 17-Meter-Flachschuss der Ausgleich gelang. Und damit nicht genug: Nur 120 Sekunden später zog wieder Bably ab, Gegenspieler Andrick fälschte den Ball mit dem Kopf noch unhaltbar in den Torwinkel ab – 2:1.

Jetzt lief es bei den Kierspern, die nach der Pause auch mit viel Schwung aus der Kabine kamen. Stumpf vergab zwar auch seine zweite Großchance (55.), aufzuhalten vermochte das den KSC jedoch nicht. Eine sehenswerte Ballstaffette schloss Till Becker mit dem 3:1 ab – zwar waren zu diesem Zeitpunkt noch satte 25 Minuten zu spielen, doch dieses Tor hatte bereits vorentscheidenden Charakter.

Die Freudenberger kamen danach nämlich nur noch durch Joker Heimel, der in Salmen seinen Meister fand (80.), in die Nähe eines Torerfolgs. Das machte abermals Bably auf der anderen Seite besser, der nach Bartoszewicz’ schnell ausgeführtem Einwurf zwei Fortunen stehen ließ und mit seinem dritten Streich auf 4:1 erhöhte (87.).

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