Kalmans Standard-Stärke bringt dem KSC den Dreier

Philipp Stumpf, Müjdat Aktas und Co. setzten die Abwehr von Fortuna Freudenberg gehörig unter Druck – nur bei der Chancenverwertung haperte es. Foto: Krüger

Freudenberg - Das Ergebnis wurde dem Spielverlauf nicht gerecht. Dass angesichts klarer Überlegenheit der Kiersper SC gestern bei Fortuna Freudenberg gewann, ging absolut in Ordnung. Nach dem Chancenverhältnis gesehen, hätte es allerdings einen Kantersieg der Volmetaler geben können, wenn nicht geben müssen. So war es Andreas Kalmans Standards zu verdanken, dass die Krahmer-Elf mit einem 3:1 (1:0) die Punkte vom Sportplatz In der Wending entführte.

Der erste Versuch des Mittelfeldspielers, ein direkter Freistoß, ging noch über die Latte (6.), war aber zugleich der Startschuss für die ernsthaften Offensivbemühungen der Kiersper, die das Martin-Team zeitweise kaum zum Atemholen kommen ließen. Aktas schoss übers Tor (8.), Stumpf hätte nach einem Pressschlag allein aufs Tor zulaufen können, doch der im Abseits stehende Aktas startete ebenfalls, was zum Pfiff durch Schiedsrichter Adler führte (11.), Dapprich klärte per Kopf vor dem Strafraum vor Aktas (18.) – das 0:1 ließ auf sich warten. Es fiel schließlich, nachdem Kalman mit feinem Pass Musalf auf die Reise geschickt hatte, der dann den freistehenden Aktas bediente (23.).

KSC-Chancen im 60-Sekunden-Takt

Lebenszeichen der Fortuna? Vorerst Fehlanzeige, dafür produzierte der KSC von der 35. bis zur 39. Minute Großchancen im 60-Sekunden-Takt. Urplötzlich wurde vor der Pause noch einmal der Gastgeber stärker, doch Lentrup köpfte mit dem Pausenpfiff freistehend drüber. Freudenberg merkte: Mit Kopfbällen geht vielleicht was, und in der Tat vollendete Söhler nach einem Freistoß und einer Kopfballstaffette zum 1:1 (56.). Im Gegenzug hakte Söhler aber beim aufgerückten Batgün von hinten ein – Elfmeter, Kalman traf zum 1:2 (58.). Eick, der knapp am Ball vorbeirutschte (64.), und der frei auf Dapprich zulaufende Stumpf vergaben den dritten Gäste-Treffer (69.).

Feist bei Gaumanns Schuss auf dem Posten

So musste sich die KSC-Elf bei Keeper Feist bedanken, der bei Gaumanns Schuss auf dem Posten war (71.). Kalman sorgte dann mit einem direkt verwandelten Freistoß für klare Verhältnisse (78.), kurz vor Schluss sah noch Söhler die „Ampelkarte“. -Axel Krüger

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