Fußball-Bezirksliga 6

Woitschigs Doppelpack beschert Ennepe den ersten Saisonsieg

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Der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach: Kevin Klahr (mi.), David Wolf (re.) und der TuS Ennepe besiegten gestern Abend den SC Hennen auf eigenem Platz mit 2:1 (0:0).

Halver – Nach fünf Spieltagen ohne Sieg war es am Donnerstagabend soweit: Mit dem 2:1 (0:0)-Erfolg im Nachholspiel gegen den SC Hennen feierte Bezirksliga-Aufsteiger TuS Ennepe den ersten „Dreier“ der laufenden Serie.

Angenehmer Nebeneffekt: Die Skorupski-Elf überflügelte die Nordkreisler auch tabellarisch, hat mit nunmehr fünf Zählern Anschluss zum unteren Tabellenmittelfeld hergestellt. Es war ein unterm Strich schmutziger Sieg der Schwenker, die zu keinem Zeitpunkt an die starke Vorstellung vom Sonntag anknüpfen konnten – letztlich spielte das aber keine Rolle. 

Auf klitschnassem Kunstrasen – kurz vor Anpfiff war ein kräftiges Gewitter über der FK-Söhnchen-Arena niedergegangen – lieferten sich beide Teams eine erste Halbzeit, in der spielerische Momente Mangelware waren. Zedels Direktabnahme auf die Latte des Hennener Tores (29.) und Baumhardts auf der Linie geklärter 16-Meter-Schuss waren noch die besten Gelegenheiten von schwachen 45 Minuten, in der auch der Gast – abgesehen von Essmanns Schuss knapp neben das Tor (21.) – kaum etwas zustande brachte. 

Nach Wiederanpfiff wurde es spielerisch kaum besser, aber in Sachen Emotionen und Kampf legten die Schwenker zu. Auch „angestochen“ von der höchst unnötigen 0:1-Führung des Gastes, als der Ball an der Eckfahne eigentlich schon „tot“ war, aber aus ganz spitzem Winkel von Boulakhrif doch noch irgendwie über die Linie bugsiert wurde. 

Die Skorupski-Elf antwortete wütend. Jonas Krauses Attacke gegen Kevin Klahr (65.) roch nach Strafstoß, doch erst der eingewechselte Max Woitschig traf nach 67 Minuten aus der Drehung zum 1:1-Ausgleich. Abermals Woitschig, diesmal per Fallrückzieher aus 16 Metern, sorgte für die nächste Aufregung, doch Jonas Krause parierte zur Ecke (81.). Als Joshua Brandt zwei Minuten später präzise flankte und Woitschig mit einer Mischung aus Kopf und Hand zur Stelle war, kannte der TuS-Jubel keine Grenzen mehr (2:1, 83.). Der erste Bezirksliga-Sieg war kurz darauf unter Dach und Fach...

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