Hoffnung auf die Wende

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Christos Katsaros (vorne) muss mit RW Lüdenscheid beim SC Drolshagen antreten.

Lüdenscheid - Der Blick aufs Hinspielresultat verbietet sich von selbst: Nach dem kapitalen Fehlstart ins neue Fußballjahr wird Bezirksligist RW Lüdenscheid nach der Forderung von Trainer Marco Sadowski vielmehr auch im Gastspiel beim SC Drolshagen (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Am Buscheid) nur auf die eigene Leistung schauen.

Der 7:0-Hinspieltriumph vom Nattenberg ist sehr weit entfernt, die Drolshagener mit einer ausgeglichenen Rückrundenbilanz nicht mehr mit jener Truppe vergleichbar, die in der Bergstadt völlig auseinanderfiel. Genauso wenig wie Rot-Weiß, das sich damals in einen Rausch spielte, aber nunmehr erst einmal bemüht sein muss, langsam wieder Tritt zu fassen und endlich den Nimbus als schwächste Rückrundenmannschaft – bislang nur ein Punkt – aus den Kleidern zu schütteln.

Gute Ansätze sind zu erkennen

Gute Ansätze dafür sieht der Trainer vor allem in der Leistung beim Nachholspiel gegen Rothemühle (2:4), in dem er seiner Truppe erstmals nach Wochen wieder eine „rundum gute Leistung“ bescheinigte. „Können wir daran anknüpfen, machen wir sicher jedem Ligakonkurrenten das Leben schwer“, meint Sadowski im Rückblick und schöpft daraus die Hoffnung, „dass wir bald auch wieder auf Erfolgskurs zurückkehren können.“ Das soll nach Möglichkeit schon am Sonntag bei den zuletzt spielfreien Drolshagenern gelingen, die am Buscheid u. a. zuletzt am Ostermontag mit einem 4:1-Erfolgüber den Kiersper SC aufhorchen ließen. „Das wird eine sehr schwere Aufgabe“, ist auch der Rot-Weiß-Trainer deshalb überzeugt, nachdem die Bergstädter auch im Vorjahr bei der 2:3-Niederlage in Drolshagen nicht gut aussahen.

Torchancen machen Mut

Immerhin machen die vielen Torchancen Mut, die RWL gegen Rothemühle herausspielte, die allerdings besser genutzt werden müssen als am Mittwoch, wenn der erste Dreier seit dem 29. November wieder auf dem Konto der Rot-Weißen landen soll. Personell sieht das Aufgebot der Lüdenscheider recht gut aus: Passen müssen Stammkeeper Jonas Brackmann (Bänderriss), der Langzeitverletzte Christian Dér, Verteidiger Lennart Adams (muskuläre Probleme in der Wade) sowie der gesperrte Robin Breitenbach. Dafür aber steht Keeper Rouven Noll (Rückkehr von der Geschäftsreise) wieder zur Verfügung, und dürften auch Dario Mazzola und Piero Rizzi wieder im Aufgebot stehen.

RWL: Noll, Kalpakis – Dunkel, Sattler, Katsaros, Besirlioglu, Sommer, Scheerer, Schönrath, El Alami, Urbas, Klatt, Klukowski, Rizzi, Mazzola, Maatalla, El Hadje

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