FSV-Kader nimmt Konturen an

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Bleibt bei der FSV: Stavros Karagiorgidis (rechts).

Werdohl - Der Kader des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl für die Saison 2019/20 nimmt allmählich Konturen an. Nach den Zusagen von Julian Kroll, Erkut Orhan und Marvin Bonevski präsentierte der kommissarische Sportchef Carsten Minker am Freitag ein „Paket“ von sieben Akteuren, die für die kommende Serie zugesagt haben. Auch ein Co-Trainer für Fitim Zejnullahu, der im Sommer den Posten des Chefcoaches übernimmt, ist gefunden.

Assistent von Zejnullahu wird der 34-jährige Zekir Habibi, der in der heimischen Fußballszene kein unbeschriebenes Blatt ist. Beim Bezirksligisten TuS Plettenberg war Habibi, der am Riesei bereits in der laufenden Serie die Torhüter im Jugend-Leistungsbereich trainiert, mehrere Jahre Stammkeeper.

„Ich freue mich über die Zusage von Zekir, der als Spieler höherklassige Erfahrungen gesammelt hat, bei den Sportfreunden Siegen gut ausgebildet wurde und sehr zuverlässig ist“, sagt Fitim Zejnullahu über seinen zukünftigen „Co“, der in Plettenberg wohnt. Habibi soll insbesondere das Torwarttraining im Landesliga-Team übernehmen und wird auch weiterhin die Keeper der C- bis A-Junioren coachen. Zudem ist der „Co“ als dritter Torhüter der „Ersten“ vorgesehen.

Aus der eigenen A-Jugend, die in der Kreisliga der Meisterschaft entgegensteuert und sich den Bezirksliga-Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hat, rücken die Altjahrgänge Albin Idrizi (Torwart), Koray Ucar, Abdul Kadir Sezgin, Cihan Aydemir und Nico Schröder in den Landesliga-Kader auf. „Das sind richtig gute Jungs“, freut sich Carsten Minker über die Zusage der Eigengewächse, die am Riesei eine sportliche Perspektive erhalten und sich beweisen sollen und wollen.

Um eine weitere Saison verlängert aus dem derzeitigen Werdohler Landesliga-Aufgebot hat derweil Youngster Stavros Karagiorgidis, der bei der FSV in der laufenden Serie sein erstes Seniorenjahr spielt und bei seinen bisherigen Einsätzen im Team von Nils Böttcher und Marco Polo einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Zudem präsentierte Carsten Minker am Freitag den ersten externen Neuzugang. Vom A-Kreisligisten VfB Altena wechselt Jannik Benger zur neuen Saison zur FSV. Eine Personalie, die etwas überraschend daherkommt. Denn Benger gehörte bei den Burgstädtern im November vergangenen Jahres zu einem Sextett, das für die Saison 2019/20 zugesagt hatte. Beim VfB stößt diese Entwicklung daher auf wenig Begeisterung. „Ich habe Jannik meine Meinung dazu ganz klar gesagt“, verdeutlicht VfB-Sportchef Christian Weiß, für den der Wechsel des Mittelfeldspielers einer mit bitterem Beigeschmack ist. Allerdings erklärte Weiß auch, dass die Vereinbarung mit Benger über einen Verbleib bei den Blau-Weißen zunächst „nur“ bis zur Winterpause der kommenden Serie und nicht für eine ganze Saison gegolten habe und „die Tür beim VfB“ für den talentierten Kicker trotz der jüngsten Entwicklung offen bleibe. Eine durchaus bemerkenswerte Reaktion des Altenaer Sportchefs.

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