Trotz Verstärkungen: Altenaer halten den Ball flach

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Drei der fünf externen Neuzugänge des A-Ligisten VfB Altena an der Seite von Betreuer und Trainer (von links): André Voit, Kevin de Wall, Jannik Benger, Marvin Bonevski und Christian Weiß.

Altena - Es war ein vielversprechender Auftakt, den der VfB Altena am vergangenen Wochenende hinlegte. Einem 7:0-Sieg beim Bezirksligisten 57 Sinopspor ließ der Lüdenscheider Fußball-A-Kreisligist einen 3:0-Erfolg gegen das klassengleiche Team von Al Seddiq Hagen folgen. Der Start in die Saisonvorbereitung hätte schlechter laufen können für die Burgstädter, die personell aufgerüstet haben in diesem Sommer.

„Natürlich haben wir einen guten Kader zusammen. Trotzdem halten wir den Ball schön flach“, sagt VfB-Trainer Christian Weiß. Nach einer enttäuschenden „Corona-Saison 19/20“ – zum Zeitpunkt des Abbruchs rangierten die Altenaer auf Platz elf – übt sich der Übungsleiter aus Lüdenscheid mit der Formulierung eines konkreten Saisonziels in Zurückhaltung, obwohl mit Jannik Benger, Marvin Bonevski und Stavros Karagiorgidis drei Akteure vom Landesligisten FSV Werdohl ins Reineckestadion gelockt werden konnten.

Auch Stürmer Kevin de Wall, der seine Torjägerqualitäten in der Vergangenheit eindrucksvoll beim Arnsberger A-Ligisten SSV Küntrop unter Beweis gestellt hat, dürfte eine echte Bereicherung sein für den VfB, der darüber hinaus noch Alija Gojkic vom klassentieferen Stadtnachbarn TSKV verpflichtet hat. Nicht zu vergessen sind Mete Firat und David Messina, die aus der Reserve wieder hochgerückt sind in den Kader der „Ersten“.

 „Schön wäre eine Verbesserung zum Vorjahr. Wir wollen so schnell wie möglich Punkte einfahren, um gar nicht erst unten reinzurutschen. Und dann schauen wir weiter“, betont Christian Weiß. Die Worte des VfB-Trainers und Sportchefs mögen angesichts des gut besetzten Kaders nach Tiefstapelei klingen, doch genau dagegen wehrt sich Weiß vehement. „Das hat überhaupt nichts mit tiefstapeln zu tun nach der letzten Saison“, sagt Weiß, dessen Team nach glänzender Vorbereitung vor einem Jahr in der Hinrunde überhaupt nicht in die Gänge gekommen und insbesondere defensiv sehr anfällig gewesen war. Das soll sich nun ändern.

„Wichtig ist, dass wir Stabilität in die Abwehr bekommen“, sagt der VfB-Trainer, der auf „eine hoffentlich spannende Saison“ hofft. Zum Kreis der Favoriten zählt der Lüdenscheider den TSV Rönsahl und Eyüpspor Werdohl. „Aber auch die Zweite von Rot-Weiß Lüdenscheid hat eine richtig gute Truppe. Linscheid könnte mit der Euphorie des Aufstiegs auch eine gute Rolle spielen. Es könnte spannend werden. Ich hoffe einfach, dass in dieser Saison ganz vorne keine Mannschaft wegrennt“, so Weiß.

Bei „seinem“ VfB setzt er unter anderem auf den Teamgeist und die Kameradschaft. „Der Zusammenhalt ist schon jetzt groß. Das ist auch wichtig“, sagt der Altenaer Chefcoach, der für seine Schützlinge ein intensives Vorbereitungspaket geschnürt hat. An Sonntag steht bereits das dritte Testspiel in diesem Sommer auf dem Programm. Zu Gast im Reineckestadion ist ab 14.30 Uhr Bezirksligist TuS Neuenrade, der seinen ersten Test mit 1:6 beim SV Deilinghofen-Sundwig verlor.

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