Gegenseitiger Respekt und Vertrauen in die eigene Stärke

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Warten auf den Startschuss zur Spielzeit 2013/14: Franco Polo und die Lüdenscheider Rot-Weißen erwarten im ersten Saisonspiel am Nattenberg den Kreisrivalen RSV Meinerzhagen und wollen direkt die ersten drei Punkte einfahren.

LÜDENSCHEID - Die Ambitionen sind groß, die Vorfreude auf den Start ist noch größer: Am Sonntag um 15 Uhr beginnt für Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid mit einem Derby gegen den RSV Meinerzhagen auf dem Nattenberg-Kunstrasen die Spielzeit 2013/14.

Es ist ein attraktiver Auftakt, aber eben auch ein durchaus gefährlicher. RWL-Coach Robert Krumbholz hält viel vom Konkurrenten aus dem oberen Volmetal, hat ihn als mögliches Überraschungsteam der Liga auf der Rechnung. „Der RSV ist spielstark und hat mit Urbas und Demir zwei hervorragende Mittelfeldspieler dazu bekommen“, sagt Krumbholz, „eine disziplinierte, kompakte Mannschaft. Da wird die Tagesform entscheidend sein.“

Der Respekt ist vor dem Saisonauftakt ein gegenseitiger. „RWL ist im Vergleich zum Vorjahr durch Matthias Urbas und Yussuf Cilingir noch spielstärker geworden. Erstaunlich ist, dass außer RWL selbst keiner meiner Trainerkollegen die Rot-Weißen als Mitfavorit genannt hat“, sagt RSV-Trainer Bayram Celik, „wir müssen sehen, dass wir die Lüdenscheider gar nicht ins Spiel kommen lassen.“

Das Team von der Oststraße hat sich einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel gesteckt. Das sollte in der Tat machbar sein, denn der Kader ist breit besetzt. Mit Petrini, Inchingoli, Sahin, Odzewalski und Yilmaz sind allerdings zahlreiche Akteure im Urlaub. Ersatzkeeper Hoppe und auch Möller sind noch nicht spielberechtigt.

Sattler noch nicht wieder im Kader

Bei Rot-Weiß ist die Liste der Ausfälle ebenfalls lang. Mura und Jindou sind noch nicht wieder fit, Besirlioglu und Öztürk sind noch im Urlaub. Mark Sattler wird zwar heute aus dem Urlaub zurückerwartet, doch im Kader steht er deshalb morgen noch nicht. „Er hat ja zwei Wochen nicht trainiert – und ich habe 16 Leute“, sagt Krumbholz.

Der RWL-Coach hat zwar bereits eine „erste Elf“ im Kopf, doch da bleibt sie vorerst auch noch, zumal der neue Trainer am Nattenberg auch noch die Eindrücke des Abschlusstrainings am Freitagabend abwarten wollte. Während die Rot-Weißen ihren letzten Test in Herscheid am Dienstag sicher für sich entschieden (3:0), hat der RSV zeitgleich einen ordentlichen Schuss vor den Bug bekommen mit der 1:3-Heimniederlage gegen Grünenbaum.

Ob das gut ist für die mentale Ausgangslage? Die Meinerzhagener werden noch aufmerksamer ins Spiel gehen. Krumbholz ist das egal. „Ich habe keine Angst“, sagt er, „meine Truppe ist gut vorbereitet. Wir hoffen jetzt auf eine richtig gute Kulisse am Nattenberg. Und wir wollen die drei Punkte. Ich bin zuversichtlich und habe großes Vertrauen, dass uns ein erster Sieg gelingen wird.“

Thomas Machatzke

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