Einstelliger Platz ist Ziel des Aufsteigers

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Auftakt im strömenden Regen: Trainer Ioannis Mavroudis, Sportchef Christian Weiß, die Neuzugänge Fabian Steiner und Konstantinos Kouressis sowie Cotrainer Nick Westerwell (von links). Es fehlten noch die „Neuen“ Jannik Benger und Georgios Vassos.

Altena - Sommer, Sonne, Sonnenschein – von Donnerstag bis Sonntagabend haben es die Fußballer des VfB Altena in Bulgarien „richtig krachen“ lassen, wie es Kapitän und Co-Trainer Nick Westerwell formuliert. Am Goldstrand feierten die Burgstädter nochmals die Anfang Juni perfekt gemachte Rückkehr in das Lüdenscheider Kreisoberhaus. „Die Mannschaftsfahrt war einfach nur genial“, sagt Westerwell, „und ab jetzt schauen wir nur noch nach vorne.“

Das „Jetzt“, es hat für den VfB am Dienstagabend begonnen. Nach den sonnigen Tagen am Goldstrand aber starteten die Altenaer abseits des Lennestrandes im strömenden Regen in die Saisonvorbereitung. Der guten Laune aber tat das keinen Abbruch. „Wir haben viel vor“, betont Westerwell, der auch in der neuen Serie der verlängerte Arm von Cheftrainer Ioannis Mavroudis sein wird. „Wir wollen von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben, streben einen einstelligen Tabellenplatz an und wollen guten Fußball zeigen“, verdeutlicht der VfB-Dauerbrenner, für den Vizemeister TuS Neuenrade und auch Mitaufsteiger TSV Oestertal zu den Favoriten zählen.

Um ihr Ziel in der A-Liga zu erreichen, haben die Blau-Weißen personell nochmals nachgebessert. Vom Bezirksligisten Rot-Weiß Lüdenscheid wechselten Fabian Steiner und Jannik Benger ins Reineckestadion, vom A-Liga-Absteiger TuS Herscheid holte der VfB Georgios Vassos, und aus der Nachwuchsabteilung der FSV Werdohl kehrte Konstantinos Kouressis zurück nach Altena, wo er vor seiner Zeit am Riesei bereits aktiv gewesen ist.

„Damit haben wir weiter an Qualität gewonnen“, sind Mavroudis, Westerwell und der erst kürzlich zum Sportlichen Leiter ernannte Christian Weiß überzeugt. Beim Auftakt fehlte zwar noch die Hälfte der Neuzugänge, trotzdem herrschte schon gut Betrieb auf dem alten Kunstrasen, der ab Mai 2019 erneuert werden soll.

Mit Torhüter Philipp Knittel, der zum Iserlohner A-Kreisligisten VfK Iserlohn gewechselt ist, und Rinor Ademi (SpVgg Nachrodt) standen schon seit Wochen zwei Abgänge fest. Vor wenigen Tagen teilte dann aber auch noch Munaf „Manni“ Al Shoali den Verantwortlichen mit, dass er den Klub aus privaten Gründen mit noch unbekanntem Ziel verlassen wird. „Das ist echt schade“, sagt Westerwell. Trüben kann dieser Last-Minute-Abgang die Vorfreude des Aufsteigers dennoch nicht.

Die Vorbereitung wird nach Angaben des Trainergespanns eine intensive. Für den kommenden Samstag haben die Verantwortlichen ein ganztägiges Trainingslager im Reineckestadion angesetzt, am Sonntag steht beim Iserlohner A-Ligisten Vatanspor Hemer das erste Testspiel auf dem Programm. Weitere Testspielgegner sind der SSV Küntrop (22.7.), Bezirksliga-Aufsteiger TuS Grünenbaum (29.7.), B-Liga-Rückkehrer TuS Langenholthausen II (4.8.) und Bezirksligist ASSV Letmathe (5.8.).

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