Glörfeld zeigt sich kämpferisch

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Das 1:6 im Gipfeltreffen gegen Linscheid-Heedfeld müssen sich die Altenaer schnell aus den Klamotten schütteln.

Altena -  Es wurde der Aufstieg gefeiert am späten Sonntagnachmittag auf dem Sportplatz Lindscheid in Dahle – allerdings feierten nicht die Hausherren. Der FC Altena 69 verlor das Gipfeltreffen der Fußball-Kreisliga C letztlich deutlich mit 1:6 gegen den TuS Linscheid-Heedfeld, der damit einen der beiden Aufstiegsränge sicher hat und den Durchmarsch von der D- in die B-Liga perfekt machte.

Der Sieg der von Heiko Zankana trainierten Linscheider in diesem Spitzenspiel, er war unterm Strich verdient. „Der TuS hat eine richtig gute Mannschaft, hat hier verdient gewonnen und ist auch verdienter Aufsteiger. Wir waren nach vorne ungefährlich und haben uns hinten zum Teil eklatante Fehler geleistet. Trotzdem ist unsere Niederlage um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte FC-Spielertrainer Mirco Glörfeld am Tag danach.

Das 1:6 seiner Mannschaft vor rund 200 Zuschauern hatte der Werdohler am Montag schon abgehakt, er richtete den Blick allein voraus: „Wir haben noch zwei Spiele. Es ist alles drin für uns, sogar noch die Meisterschaft. Wer mich kennt, der weiß: Aufgeben gibt’s nicht. Ich bin aber auch kein Träumer: Auf uns warten noch zwei ganz schwere Spiele.“

Zeit, um nach der Pleite gegen Linscheid ins Grübeln zu kommen, bleibt den 69ern nicht. Am Mittwochabend (20.15 Uhr, Sportplatz Dickenberg) steht das schwere Nachholspiel beim SSV Lüdenscheid auf dem Fahrplan, am Sonntag geht es zum „Endspiel“ gegen den FC Phoenix II nach Halver. „Schon am Mittwoch wird es sehr schwer, weil unsere Personaldecke sehr dünn sein wird“, sagt Mirco Glörfeld. Trotzdem wollen die Dahler natürlich Zählbares mitnehmen aus dem Lüdenscheider Norden, um sich in eine bessere Ausgangssituation für den Showdown in Halver zu bringen.

Die Phoenix-Reserve hat nämlich einen Zähler mehr auf der Habenseite als die Dahler, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Gewinnt der FC 69 am Mittwoch am Dickenberg, dann würde ihm in Halver am Sonntag schon ein Unentschieden zum Aufstieg in die Kreisliga B reichen.

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