Klassenunterschied am Lüdenscheider Honsel

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Das erste Tor der Saison ging auf das Konto von Cem Karaca.

LÜDENSCHEID - Ein Saisonauftakt beantwortet erste Fragen – und wirft neue auf. Am Honsel lautete eine: Ist der LTV 61 wirklich so stark oder die Reserve des Kiersper SC so bemitleidenswert schwach? Der LTV 61 stürmte jedenfalls mit einem 8:1 (3:0)-Sieg als Neuling direkt auf den zweiten Tabellenplatz.

Cem Karaca schoss das erste Tor der A-Liga-Saison 13/14. Keine 60 Sekunden waren da gespielt. Nach vier Minuten erhöhte Patrick Klatt auf 2:0 für die Gastgeber. Die Strategie war einfach: Die Lüdenscheider setzten den KSC bereits in dessen Strafraum unter Druck, gewannen den Ball und erspielten sich Chancen. Die fünf nächsten Großchancen ließen sie aus, danach traf Neuzugang Michael Zakrzewski per Freistoß zum 3:0-Pausenstand (37.). Es hätte auch 8:0 oder 9:0 stehen können, das indes verhinderte ein prächtig parierender Dominik Mittelbach im KSC-Tor.

Den zweiten Durchgang eröffnete wieder Cem Karaca – diesmal mit einem Pfostenschuss. Bis zur 63. Minute nutzten Klatt (47. und 63.) und Babilon (59.) drei der nächsten sechs LTV-Möglichkeiten zur 6:0-Führung. Dann geschah etwas, was niemand für möglich gehalten hatte. Der Gast kam gefährlich vor das LTV-Tor – und traf direkt. Ricardo Bruno D’Ermiliis war der Schütze des Ehrentores (64.). Sein Lohn: Er durfte zwei Minuten später für Elia Platz machen.

Immerhin: Der KSC II kam nun ab und an über die Mittellinie und noch zu einem weiteren Pfostenschuss von Bell (84.). Der LTV 61 dagegen schraubte das Ergebnis durch den eingewechselten Helbig (72.) und – im finalen Regen – durch das vierte Klatt-Tor des Tages zum 8:1-Endstand. Ein Resultat, das dem Gast sogar durchaus schmeichelte.

Thomas Machatzke

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