Aufsteiger TuS Versetal hat sich im Kreisoberhaus akklimatisiert

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Der TuS Versetal um Henning Müller (links) hat sich nach einem eher zähen Start im Kreisoberhaus akklimatisiert und geht mit 19 Punkten aus 13 Partien in die Winterpause.

Werdohl - Nach der dem kleinen Wintereinbruch geschuldeten Generalabsage des Fußball-Kreises Lüdenscheid am ersten Advent hat der TuS Versetal als erstes Team des Kreisoberhauses die Winterpause eingeläutet. Der Aufsteiger nämlich ist turnusgemäß am letzten Spieltag des Jahres spielfrei, kann sich also am zweiten Adventwochenende beim Werdohler Weihnachtsmarkt ganz entspannt das eine oder andere Heißgetränk gönnen.

„Die Pause kommt für uns zur rechten Zeit. Wir waren auch nicht böse, dass das Spiel am Sonntag beim SC Lüdenscheid abgesagt wurde. Es wären wieder viele Jungs ausgefallen“, betont TuS-Trainer Rafael Wieschollek.

Verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfälle, die gab es bei den Versetalern in der Hinrunde für den Geschmack des Trainers ohnehin schon zu genüge. „Sachsenröder, Gajewski, Hoffrogge, Dlugolentzki, Schürmann, Stange, Krugler oder Krischker – wir mussten in der ersten Saisonhälfte immer wieder Ausfälle von wichtigen Spielern hinnehmen. Teilweise ja über mehrere Wochen. Komplett waren wir jedenfalls nie“, sagt der 39-jährige Übungsleiter, „daher bin ich auch sehr zufrieden, wie wir es nach dem schweren Start noch hinbekommen haben.“

In der Tat war es ein zäher Start der Versetaler, die in den vorangegangen zwei Spielzeiten von der C- in die A-Liga durchmarschiert waren. Vier Punkte holte der TuS aus den ersten sieben Partien im Kreisoberhaus, lief der Musik also zunächst hinterher. Mitte Oktober gelang dem Neuling dann der wichtige 1:0-Heimerfolg gegen den TSV Rönsahl, dem die Wieschollek-Elf einen überzeugenden 6:1-Auswärtssieg beim TuS Ennepe folgen ließ.

Das mit 2:3 verlorene Nachbarschaftsduell gegen den TuS Neuenrade steckte der Aufsteiger dann überaus gut weg, holte gegen den SV Hellas Lüdenscheid (3:2), Mitaufsteiger SC Lüdenscheid II (2:1) und gegen den TuS Herscheid (1:0) drei ganz wichtige Siege in Serie und katapultierte sich auf Tabellenplatz neun. 19 Punkte aus 13 Spielen nimmt der TuS somit mit unter den Tannenbaum. „Damit bin ich zufrieden. Natürlich waren auch Niederlagen dabei, die nicht hätten sein müssen. Aber zum Schluss haben wir uns ja gut gefangen“, sagt Wieschollek.

Ihren nächsten Auftritt haben die Versetaler erst am 6. Januar. Beim Volksbanken Wintercup kicken sie in der Vorrundengruppe 2 in Bestwig um den Einzug in den Regionalcup. Weitere Turnier-Einladungen nahm Wieschollek nicht an, weil er sein Team nach Weihnachten gezielt auf die Fortsetzung der Meisterschaft vorbereiten will. Wieschollek: „Unser wichtigstes Ziel ist und bleibt es, auch in der neuen Saison in der A-Liga zu spielen. Dafür müssen wir was tun. Jetzt aber machen wir erstmal ein, zwei Wochen den Laden dicht, und dann bereiten wir uns gezielt auf die zweite Saisonhälfte vor. Es geht ja schon Mitte Februar weiter.“

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