Mitternachtsturnier des TuS Ennepe mit acht Teams

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Auf ein „volles Haus“ hofft der TuS Ennepe am Freitag bei seinem Mitternachtsturnier um den FK Söhnchen-Cup in der Sporthalle Mühlenstraße: Von 18.30 Uhr bis zur „Geisterstunde“ wird gekickt.

Halver - Der frühe Termin im Jahr und der ungewöhnliche Modus haben inzwischen Tradition. Am Freitag lädt der TuS Ennepe zu seinem Mitternachtsturnier um den FK Söhnchen-Cup. Acht Mannschaften spielen ab 18.30 Uhr in der Sporthalle Mühlenstraße bis zur "Geisterstunde" um den Turniersieg.

Von Axel Meyrich

„Es läuft, alle Vorbereitungen sind im Zeitplan“, gab Turnierchef Frank Kalinowski am Donnerstagmittag „grünes Licht“ für die beliebte Veranstaltung, die einmal mehr auf viel Lokalkolorit setzt. Drei Mannschaften aus Halver (TuS Ennepe, TuS Grünenbaum, FC Phoenix Halver), dazu die direkten Nachbarn VfB Kreuzberg, TuS Stöcken/Dahlerbrück und Kiersper SC sowie der LTV 61 und der TSV Rönsahl bilden das Turnierfeld. Einziger kleiner Wermutstropfen aus Sicht der Gastgeber: Der TuS Grünenbaum wird nur seine mit ein, zwei A-Liga-Kickern verstärkte B-Liga-Reserve schicken, weil sich der Kreisliga-A-Tabellenführer am Samstag auf die RWE-Cup-Vorrunde in Lüdenscheid konzentrieren will.

Ein eindeutiger Turnierfavorit ist damit nicht auszumachen. Vorjahressieger FC Phoenix Halver dürfte letztlich die Rolle des Gejagten zufallen, wobei den A-Ligisten LTV 61 und TuS Ennepe wohl am ehesten die Ablösung der Sanapo-Truppe auf dem Siegertreppchen zuzutrauen ist.

K.o.-System nur in der Zwischenrunde

Indes: Der spezielle Turniermodus dürfte auch am Freitag ein prima Nährboden für Überraschungen sein, die meist in der Zwischenrunde kreiert werden. Denn: In den beiden Vorrundengruppen, besetzt mit jeweils vier Mannschaften, geht es zunächst „nur“ darum, sich eine gute Ausgangsposition für die folgende K.o.-Runde zu verschaffen. Die Gruppensieger spielen dann gegen die Vierten der jeweils anderen Gruppe, die Zweitplatzierten gegen den Dritten usw. Heißt im Klartext: Mit einem einzigen Sieg kann ein schwach gestarteter Vorrunden-Vierter in der Zwischenrunde in die Endrunde einziehen, wo dann die Karten neu gemischt werden. Manchen vermeintlichen Favoriten hat es in der Vergangenheit so schon dahingerafft.

Stichwort Regelwerk: Gespielt wird nach den aktuellen Vorgaben, also zum Beispiel mit komplettem Grätsch-Verbot, aber noch mit einem „normalen“ Ball. „Dass die Uhr in der Schlussminute konsequent bei jeder Unterbrechung angehalten wird, haben wir in den letzten Jahren ohnehin schon praktiziert“, so Frank Kalinowski, der in Rücksprache mit den Unparteiischen die Teams vor dem Anpfiff der ersten Partie um 18.30 Uhr über die Regularien unterrichten wird. Die Spielzeit pro Partie beträgt 12 Minuten, die Siegerehrung findet nach dem letzten Endrundenspiel gegen 0.15 Uhr statt.

Gruppe A:  TuS Ennepe, Kiersper SC II, TuS Grünenbaum II, TSV Rönsahl

Gruppe B: LTV 61, TuS Stöcken/Dahlerbrück, FC Phoenix Halver, VfB Kreuzberg

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