Fusion der Fußball-Kreise Arnsberg und HSK vorerst vom Tisch

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Der Arnsberger Kreisvorstand Bernd Henneböle sieht vorerst keinen Gesprächsbedarf mit dem Fußball-Kreis Hochsauerlandkreis.

KÜNTROP/BALVE - Eine Fusion der Fußball-Kreise Arnsberg und Hochsauerlandkreis ist vorerst vom Tisch. Dies bestätigte am Dienstag der Arnsberger Kreisvorsitzende Bernd Henneböle.

Grund dafür sind Unstimmigkeiten in der Führung des Hochsauerlandkreises, der sich aus den ehemaligen Fußball-Kreisen Brilon und Meschede zusammensetzt.

„Da wäre es unklug, wenn wir weitere Gespräche aufnehmen würden“, betonte Henneböle. Zuletzt hatten die Rücktritte von Georg Wobst (Vorsitzender des Kreisjugendauschusses) und Frank Böttenberg (Kreiskassierer) im Hochsauerlandkreis aufhorchen lassen. Eine Fusion hätte ohnehin frühestens zur Saison 2016/17 zustande vollzogen werden können, weil Voraussetzung dafür die Zustimmung des Verbandstages gewesen wäre, erläuterte Henneböle. Dieses Gremium tritt im Drei-Jahres-Rhythmus zusammen, das nächste Mal 2016.

Prinzipiell ist der Zusammenschluss zu diesem Termin weiterhin denkbar. Schon im Vorfeld einer möglichen Fusion müssten jedoch die Besetzung der Gremien sowie die Durchführungbestimmungen, wie etwa Auf- und Abstiegsregelung, besprochen sein, so Henneböle weiter.

Ursprünglich hätte der Kreisvorstand den betroffenen Vereinen aus dem Märkischen Kreis bei einem Informationsabend im Frühjahr die Fusionspläne darlegen wollen, voraussichtlich im Frühjahr. Dieser Termin ist nunmehr abgesagt. - Von Christian Müller

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