Eishockey, DEL

Furioses Finish: Roosters melden sich in Fuggerstadt Augsburg zurück

Torwartbild beim Eishockey
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Freute sich mit den Roosters über einen Auswärtssieg: Andreas Jenike.

Mit einem 4:0-Lauf im letzten Drittel drehten die Iserlohn Roosters die Partie bei den Augsburger Panthern und meldeten sich mit einem 5:2-Sieg zurück im Kampf um die Playoffs.

Augsburg – Die Iserlohn Roosters melden sich mit einem beeindruckenden Sieg zurück ins Playoff-Rennen: Im Schlussdrittel drehten sie nach einer enormen Kraftanstrengung die Partie bei den Augsburger Panthern und gewannen 5:2 (0:2, 1:0, 4:0).

Eigentlich hatten sie durch Alex Grenier und Joe Whitney die ersten Möglichkeiten, doch wie schon gegen Nürnberg und Straubing traf der Gegner in der Anfangsphase – diesmal Eisenmenger zum 1:0 (3.) und McClure zum 2:0 (5.).

Zur Verunsicherung gesellten sich für den Gast vermeidbare Strafen, die von den Hausherren aber ungenutzt blieben. Erst langsam erarbeiteten sich auch die Roosters Chancen. In Überzahl trafen Grenier, J. Whitney und O’Connor gleich mehrfach Goalie Markus Keller oder erst gar nicht das Tor.

Furioses Finish: Roosters melden sich in Fuggerstadt Augsburg zurück

Ohne Jens Baxmann, der nach einem Bandencheck von Hafenrichter verletzt in der Kabine geblieben war, wirkten die Sauerländer zu Beginn des Mittelabschnitts entschlossener. Die Belohnung gab’s schnell. In Überzahl zog Bailey ab und traf zum Anschlusstreffer (25.). Brent Raedeke verpasste danach zweimal den Ausgleich. Die Panther waren hauptsächlich mit Defensivarbeiten beschäftigt, brachten den knappen Vorsprung aber bis zum Ende des Drittels durch.

Die Roosters knüpften aber im letzten Abschnitt genau da an, wo sie aufgehört hatten. In Überzahl reagierte Joel Lowry bei einem Abpraller am schnellsten und machte das 2:2 (41.). Im Anschluss zeigten sich die Sauerländer in zwei Überzahlspielen zu unkonzentriert, sodass die Gastgeber zweimal die Chance zur erneuten Führung hatten. Clarke scheiterte allerdings bei seinem Alleingang an Jenike, Hafenrichter zielte aus kurzer Distanz zu hoch.

Und so sollte der Gast mit dem nötigen Glück auf die Siegerstraße einbiegen: Bei einem Konter schmiss sich Bergman in einen Querpass von Grenier und fälschte die Scheibe ins eigene Tor ab (50.). Jetzt wollten sich die Iserlohner den Sieg nicht wieder aus der Hand nehmen lassen und sorgten für die Entscheidung: Alex Grenier düpierte die gesamte Augsburger Mannschaft und schlenzte den Puck eiskalt zum 4:2 in den Winkel – ein Traumtor (54.), dem Casey Bailey kurz vor Schluss mit einem Empty-net-Goal den Treffer zum 5:2-Endstand folgen ließ.

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