Robert Simon übernimmt Highlander

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Spielen bald unter dem früheren Iserlohner Eishockey-Crack Robert Simon: Die Highlander Lüdenscheid.

Lüdenscheid/Iserlohn - Paukenschlag beim Inline-Skaterhockey-Erstligisten Highlander Lüdenscheid: Der frühere Iserlohner Eishockey-Crack Robert Simon übernimmt in der neuen Saison das Trainer-Zepter bei den „Schotten“ und beerbt damit zumindest als Head-Coach Stephan Mayer.

Ob der Essener wie unter Carsten Lang erneut ins zweite Glied zurückrückt oder seine Zelte in der Bergstadt ganz abbricht, ist aktuell noch nicht klar.

Der bisherige Chefcoach Mayer erklärte nämlich auf Nachfrage: „Ich kann noch nicht sagen, ob ich weitermache. Ich habe um ein gemeinsames Gespräch mit Vorstand und Robert Simon gebeten. Danach werde ich mich entscheiden. Begeistert bin ich, Stand heute, über die Entwicklung nicht“, klingt aus seinen Worten deutliche Enttäuschung mit, denn Mayer war in der vergangenen Woche noch davon überzeugt, die Highlander auch 2016 in die Bundesligaspielzeit zu führen..

„Die Möglichkeit, mit Robert zusammenzuarbeiten, hat sich kurzfristig, sehr kurzfristig ergeben. Da haben wir zugegriffen“,begründet Dr. Stephan Seuster, Leiter der Skaterhockey-Abteilung beim Hauptverein LTV 61, die Entscheidung, über die er Stephan Mayer auch schon unterrichtet hatte. „Wir waren von Roberts Konzept wirklich angetan“, so Seuster weiter, „und ich war wirklich überrascht, wie nah er noch am Geschehen dran ist.“

Bis 2012 trainierte der 51-jährige Simon die Samurai Iserlohn aus dem Nordkreis, im Januar 2014 wurde der gebürtige Tscheche bereits als neuer Trainer der Sauerland Steel Bulls bekannt gegeben - ein Engagement, das letztlich doch nicht zustande kam. Nun also die Highlander, die Robert Simon nach drei Play-Off-Qualifikationen in Serie nochmal auf ein anderes Level heben soll. Offenbar traut die Highlander-Führung Stephan Mayer allein diesen Schritt nicht mehr zu. Konkrete Gründe für den Wechsel vom bisher solide arbeitenden Esseners zu Simon nannte Seuster nicht.

Dazu, ob dem in Iserlohn beheimateten Szenekenner Simon derweil auch neue Spieler in die Bergstadt folgen werden, wollte sich Stephan Seuster noch nicht äußern. Gleichwohl arbeiten die „Schotten“ hinter den Kulissen schon eifrig an den ersten Neuzugängen, „mit denen wiederum hat Robert aber nichts zu tun“, will sich Seuster unterdessen aktuell noch nicht allzu sehr in die Karten schauen lassen.

Fest steht zumindest, dass die Highlander nach einer Saison im „Ausweich-Quartier“ in der Iserlohner Heidehalle in die BGL-Halle zurückkehren. „Die Zusage der Stadt haben wir jedenfalls. Aber sollten alle Stricke reißen und wir doch nochmal nach Iserlohn ausweichen müssen, ist das auch kein Problem“, sieht sich der Highlander-Boss für alle Fälle gewappnet.

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