Neue Fußball-Jugendspielgemeinschaft in Werdohl

„Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang“

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Das Gründungsteam der JSG zusammen mit dem Bürgermeister vor dem Werdohler Rathaus: Nico Hollex, Sven Schmidt (hinten von links), Ahmet „Medi“ Halilcavusogullari, Andreas Späinghaus, Volker Oßenberg (mittlere Reihe von links) sowie Rüdiger Backes und Stefan Einighammer (vorne von links).

Um den Nachwuchsfußball in Werdohl nachhaltig zu stärken und neue Anreize zu schaffen, bündeln FSV Werdohl und TuS Versetal die Kräfte. Am Samstag gründeten Vertreter aus beiden Vereinen für die Altersklassen G- bis C-Junioren die neue Jugendspielgemeinschaft (JSG) FSV Werdohl/TuS Versetal, die bereits zur Saison 21/22 an den Start gehen wird. „Mit Kreis und Verband ist alles geklärt“, sagte der stellvertretende FSV-Jugendleiter Ahmet „Medi“ Halilcavusogullari am Mittwochabend vor dem Werdohler Rathaus.

Werdohl - Das Gründungsteam hatte für die Vorstellung der neuen Jugendspielgemeinschaft bewusst den Bereich vor dem Rathaus gewählt, weil Rüdiger Backes, „Medi“ Halilcavusogullari, Nico Hollex von der FSV sowie Volker Oßenberg, Stefan Einighammer und Sven Schmidt vom TuS Versetal sich bei Bürgermeister Andreas Späinghaus bedanken wollten. „Die Stadt Werdohl und der Bürgermeister haben uns geholfen, indem sie uns für die Treffen große Räumlichkeiten im Rathaus, wo wir ausreichend Abstand halten konnten, zur Verfügung gestellt haben. Dafür ein großes Dankeschön“, sagte Halilcavusogullari. „Das war eine Selbstverständlichkeit“, betonte Späinghaus, der dem Gründungsteam zugleich viel Erfolg für die neue JSG wünschte.

Wie die Vertreter beider Vereine unisono erklärten, ermögliche die neue JSG eine „durchgängige Besetzung der Altersklassen von G- bis C-Junioren“. Es sei geplant, in der neuen Spielzeit in diesem Bereich mit zehn Mannschaften an den Start zu gehen. Trainieren und spielen werden die Teams der JSG sowohl am Riesei als auch auf dem Sportplatz Altenmühle. Wichtig: Im Bereich der B- und A-Junioren kicken die Junioren am Riesei weiter als FSV Werdohl. Die FSV ist mit ihren B- und A-Junioren in der Bezirksliga vertreten. Ziel sei es, zukünftig auch mit den D- und C-Junioren der neuen Jugendspielgemeinschaft überkreislich zu kicken. Ab der D-Jugend soll leistungsbezogen trainiert und gespielt werden, der Breitenfußball aber keineswegs vernachlässigt werden. Im Gegenteil: Mit der JSG möchten die Verantwortlichen „allen jugendlichen Fußballern die Möglichkeit bieten, an ihrem Wohnort und in ihrer Altersklasse Fußball spielen zu können.“ Für den Mädchenfußball sei man ebenfalls offen.

Gründung der JSG „nicht aus einer Notlage heraus entstanden“

Betont wurde am Mittwoch ausdrücklich, dass die „Gründung der JSG nicht aus einer Notlage heraus entstanden“ sei, sondern „vielmehr aus dem Wunsch der Vereine heraus, die Kräfte auf und neben dem Platz zur Förderung der Kinder und Jugendlichen in Werdohl und dem Umland zu bündeln.“ Und zwar langfristig. „Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang“, sagte Nico Hollex und erntete volle Zustimmung seiner Mitstreiter. Die Gespräche, die bereits im Januar begonnen hatten, seien immer sehr offen und harmonisch verlaufen. Volker Oßenberg sagte, dass „ehemalige Eitelkeiten“ längst ad acta gelegt seien und man gemeinsam für den Nachwuchsfußball in Werdohl langfristig das Bestmögliche erreichen wolle. Tenor aus der Runde: „Wir machen das Ganze für Werdohl.“

Jeweils zwei Vertreter beider Vereine sollen den JSG-Vorstand bilden, die Eltern der Nachwuchsfußballer wurden über die Gründung der Jugendspielgemeinschaft größtenteils schon informiert. Da auch die Mannschaften gemeldet seien, kann es nun losgehen für die neue JSG in Werdohl.

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