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FSV: Trainer-Wunschkandidat für den Neuaufbau gefunden

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Von: Lars Schäfer

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Trainer Fitim Zejnullahu kehrt zur Saison 22/23 zur FSV Werdohl zurück und soll am Riesei den sportlichen Neuaufbau einleiten. © Lars Schäfer

Zweieinhalb Wochen nach ihrem freiwilligen Rückzug aus der Fußball-Landesliga hat die FSV Werdohl einen neuen Trainer für die Saison 22/23 gefunden. Den sportlichen Neuaufbau der 1. Mannschaft in der Bezirksliga soll bei der FSV ein alter Bekannter einleiten. Fitim Zejnullahu, der in der Corona-Abbruchsaison 19/20 Cheftrainer des Werdohler Landesliga-Teams war und mit seiner Arbeit die Verantwortlichen am Riesei begeistert hatte, kehrt im Sommer auf die FSV-Trainerbank zurück.

Werdohl - Am Montagabend sagte Fitim Zejnullahu, der mit seiner Familie in Werdohl lebt und dessen Brüder Fisnik (Teammanager des RSV Meinerzhagen) und Florent (kickender Co-Trainer des TuS Plettenberg) bei ihren jeweiligen Klubs sportliche Verantwortung tragen, in einem weiteren Gespräch mit Moritz Klamann und Carsten Minker final zu. Minker ist bei der FSV noch bis Jahresende zusammen mit Rüyan Oruc kommissarisch für die sportliche Leitung verantwortlich, Klamann steigt am Riesei – wie bereits berichtet – ab dem 1. Januar 2022 offiziell als neuer Sportlicher Leiter ein. Der 32-jährige Klamann hatte bei der Verpflichtung des zukünftigen FSV-Trainers aber natürlich schon jetzt großen Anteil, schließlich sollte mit der Besetzung des Trainerpostens frühzeitig eine zentrale Weiche für den Neuaufbau in der Bezirksliga gestellt werden.

„Fitim ist Werdohler und hat eine Vergangenheit bei der FSV. Vor allem aber ist er für mich der beste Trainer in der Umgebung und unser absoluter Wunschkandidat. Wir haben uns auch mit keinem anderen Trainer beschäftigt, weil Fitim für uns die 1a-Lösung war und ist“, betont Moritz Klamann, der Zejnullahu schon seit vielen Jahren kennt und sich in der Vergangenheit öfters mit dem B-Lizenz-Inhaber über den Fußball in der Region ausgetauscht hat. „Ob Landesliga oder Bezirksliga – in dem Bereich, in dem wir uns bewegen, leistet Fitim als Trainer außergewöhnlich gute Arbeit. Wir verstehen uns seit vielen Jahren gut und sprechen fußballtechnisch eine Sprache“, ergänzt Moritz Klamann, der zusammen mit dem Trainer-Rückkehrer möglichst in den nächsten zwei Wochen auch auf der Position des Co-Trainers Klarheit schaffen möchte. Klamann: „Unser Plan ist es, einen spielenden Co-Trainer zu installieren. Danach werden wir aktiv mit den ersten Spielergesprächen beginnen.“ Auf die Frage, wie es mit dem bisherigen Spielertrainer Erkut Orhan bei der FSV weitergehen werde, sagt Klamann, dass Orhan am Riesei bleiben wolle und auch bleiben soll – und zwar als Spieler.

Doch zurück zum zukünftigen Cheftrainer: Nach der ersten Corona-Abbruchsaison 19/20 legte Fitim Zejnullahu eine Pause im Seniorenbereich ein, die bis heute anhält. „Ich habe einen Lehrgang in Kaiserau besucht, mich weitergebildet und natürlich einige Spiele angeschaut“, sagt der 38-Jährige, der im Frühjahr 2020 seinen Abschied bei der FSV bekannt gegeben hatte, weil ihm zum damaligen Zeitpunkt schlichtweg „die sportliche Perspektive“ gefehlt hatte am Riesei. Eine Perspektive, die er nun aber wieder sieht.

„In den letzten Wochen und Monaten hat es große Aufräumarbeiten bei der FSV gegeben und es hat sich sehr viel im Umfeld getan“, erklärt Zejnullahu, der den Verein kennt und am Riesei die D-Jugend, in der sein Sohn Anis spielt, coacht. Beim sportlichen Neuaufbau der 1. Mannschaft in der Bezirksliga wolle er nun von Beginn an dabei sein, zumal ihm das von Moritz Klamann vorgestellte Konzept überzeugt habe. „Konzept, Philosophie und die Perspektive, die für mich ganz, ganz wichtig war, stimmen. Wir werden zukünftig wieder eine Werdohler Mannschaft sehen, die richtig Spaß machen wird“, betont Fitim Zejnullahu.

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