FSV-Härtetest am Seilersee

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Onur Benli kann für die FSV Werdohl im abschließenden Test beim VfK Iserlohn nicht auflaufen, weswegen FSV-Coach Alen Terzic auf der Außenverteidigerposition umbauen muss.

Werdohl – Eine Woche vor dem Rückenrundenstart beim souveränen Landesliga-Tabellenführer SpVg Olpe steht für die FSV Werdohl noch einmal ein echter Härtest an: „Ich bin froh, dass wir zum Abschluss der Vorbereitung gegen eine überkreislich spielende Mannschaft auflaufen können“, sagt FSV-Trainer Alen Terzic.

Am Samstag, 16 Uhr, steht das Gastspiel beim Bezirksligisten VfK Iserlohn im Stadion am Seilersee an.

Der VfK hat bislang eine mehr als nur passable Testspielserie hingelegt, gegen den FSV-Ligakonkurrenten BSV Menden knapp mit 2:3 verloren, dem Westfalenligisten FC Iserlohn beim 2:4 Paroli geboten und zuletzt Bezirksligist TuS Sundern mit 6:0 vom Platzgefegt. „Der VfK ist ein Gegner, der uns fordern wird“, äußert Coach Terzic, weist aber darauf hin, dass die Waldstädter nicht mit dem Gegner zum Rückrundenstart vergleichbar seien. So ließen sich zwar einige Akteure auf den für die Partie gegen Olpe vorgesehenen Positionen testen, nicht aber die für den Meisterschaftsauftakt vorgesehene taktische Konstellation, in der Olpe als Favorit das Spiel mache und die FSV eher defensiv agieren dürfte, simulieren.

Der A-Lizenzinhaber erwartet, dass seine Mannschaft die Trainingsinhalte sichtbar auf den Platz bringt: „Wir haben in der Vorbereitung kompaktes Verteidigen und das schnelle Umschaltspiel trainiert. Das sind zwei Kernelemente unseres Spiels.“ Auch wenn der Trainer insbesondere in der Defensive aufgrund der Ausfälle von Maus (Knöchelverletzung), Benli (Muskelprobleme), Sarris (Rotsperre bis zum 29. März) improvisieren muss, sollen die auf den Außenpositionen aufgestellten Akteure die Anforderungen konzeptgemäß erfüllen. „Die Abläufe müssten klar sein. Es geht nun um den Feinschliff, den Du Dir natürlich im Spiel holst“, sagt Coach Terzic.

Neben dem nicht zur Verfügung stehenden Defensivtrio fehlen noch Zejnullahu, dessen Knöchelverletzung sich hartnäckiger als erwartet herausgestellt hat: Anstatt der zunächst angelegten Schiene muss der Offensivspieler für zwei Wochen einen Gips tragen. C-Jugendtrainer Sander steht aufgrund seines Einsatzes bei den Jugendlichen – wenn überhaupt – nur für die zweite Halbzeit zur Verfügung. Komplett zur Reserve rücken Breidenbach und El Alami, die aufgrund ihrer beruflichen Anforderungen den Landesligatraininings-Aufwand nicht bewältigen können. In der kommenden Woche will Trainer Terzic weitere Akteure benennen, die vorerst die Bezirksligamannschaft verstärken sollen: „Da ist aber nichts in Stein gemeißelt. Man kann sich mit guten Leistungen immer anbieten“, verdeutlicht Terzic, dass die Übergänge zwischen beiden Mannschaften fließend sein sollen.

Von Nico Schwarze

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