Triathlon

Nach Hitzeschlacht starker Siebter

Nicht nur René Dörmbach musste leiden: Die hohen Temperaturen machten am Sonntag allen Aktiven beim 29. Steinbecker Triathlon zu schaffen.

Steinbeck – Es ist gut gelaufen für die Triathleten des RC Lüdenscheid bei ihrem dritten von vier Wettkämpfen in der Oberliga:Nach zwei zehnten Plätzen in Gütersloh und Bonn sprang am Sonntag in Steinbeck Rang sieben heraus, die Abstiegsgefahr sollte damit gebannt sein.

Die Bedingungen im Kreis Steinfurt im Tecklenburger Land waren allerdings knallhart, denn die Veranstaltung avancierte zu einer regelrechten Hitzeschlacht. Zumal: Die Startzeit für die 19 Oberligateams war mittags um 12 Uhr. So wurde schon das Schwimmen über 1500 Meter im Mittellandkanal zu einer Tortur, zumal das Tragen eines Neoprenanzuges Pflicht war. Weiter ging es über 42 Kilometer auf dem Rad, wobei der 14 Kilometer lange Rundkurs eine giftige, ca. 700 m lange Rampe mit bis zu 10 Prozent Steigung aufwies. Abschließend war noch ein 10,4 Kilometer langer Lauf (zwei überwiegend flache Runden) zu absolvieren.

Dörmbach erneut an Spitze des RCL-Quartetts

Für den RCL gingen diesmal René Dörmbach, Stefan Stubner, Torsten Neuhaus und Oliver Kleinschmidt an den Start. Erwartungsgemäß Schnellster des Quartetts war Dörmbach, der als Sechster der Einzelwertung das Ziel erreichte. Ihm folgten Stubner als Zwölfter, Neuhaus als 51. und Kleinschmidt als 57., was in der Summe mit Platzziffer 126 den siebten Platz im Tagesklassement bedeutete. „Mit diesem Ergebnis kann man sehr zufrieden sein“, resümierte der sportliche Leiter Niko Kalogeropoulos, der diesmal aus privaten Gründen ausnahmsweise nichts selbst vor Ort sein konnte, sich aber von den Jungs berichten ließ, wie es gelaufen ist: „Stefan ist richtig gut durchgekommen, die meisten Probleme mit den hohen Temperaturen hat Torsten gehabt, der von Beginn an nicht richtig in Tritt gekommen ist.

Oliver ist es beim Wechsel vom Fahrrad zum Laufen regelrecht schwarz vor Augen geworden, so war auch die Laufzeit von mehr als 47 Minuten zu erklären. Und auch für René als bekannt starker Läufer war eine Zeit von mehr als 41 Minuten eher ungewöhnlich, auch wenn die Strecke etwas länger als zehn Kilometer war. Dass auch die anderen Teilnehmer gelitten haben, zeigt sich allein daran, das nur vier Athleten beim Laufsplit unter 40 Minuten geblieben sind. Wobei die Jungs auch bemängelt haben, dass lediglich eine Verpflegungs- beziehungsweise Getränkestation beim Laufen eingerichtet war.“

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