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Heß-Sieben krasser Außenseiter

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Von: Jörg Hellwig

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Mit den HSG-Frauen gegen Spitzenreiter Bommern in der Außenseiterrolle: Birte Otters. © Hollenhorst

Lüdenscheid - So verrückt es klingt: Das Duell der Landesligahandballerinen der HSG Lüdenscheid gegen den TuS Bommern (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule am Wehberg) zählt zu den leichten Spielen der HSG.

Denn gegen die Gäste aus Witten sind die Lüdenscheiderinnen in der krassen Außenseiterrolle, schließlich kommt der TuS als verlustpunktfreier Spitzenreiter in die Bergstadt. „Wir waren schon im letzten Spiel der Vorsaison in Witten chancenlos“, erinnert sich HSG-Trainer Markus Heß noch zu gut an das 15:24 zum Saisonausklang. „Und seitdem hat sich Bommern nochmals gehörig verstärkt“, weiß er, warum die TuS-Frauen auch gegen die stärksten Ligarivalen aus Hemer und Hombruch sicher gewannen.

 „Da sind wir ganz klar in der Außenseiterrolle, können allenfalls positiv überraschen“, konstatiert der Lüdenscheider Trainer, der bis auf Langzeitausfall Michelle Pleuger und die in dieser Woche wieder ins Training zurückgekehrte Linkshänderin Alina Schmidt seine Bestbesetzung aufbieten kann.

 Da besondere Gegner auch besondere Maßnahmen erfordern, weicht Heß auch von der taktischen Ausrichtung her vom Saisonrezept ab. Statt in offensiver Deckung gnadenlos auf Ballgewinne zu spekulieren, wird der HSG-Coach gegen den wurfgewaltigen Gästerückraum auf eine 6:0-Formation bauen und setzt vorn auf lange Angriffe mit dem Ziel, den starken Innenblock Bommerns in Bewegung zu bringen.

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