Noch ist kein Licht im Dunkel

Noch wissen die Fußball-Frauen des TuS Ennepe (weiße Trikots), der einzige Vertreter in der Frauen Kreisliga A aus dem Kreis Lüdenscheid, nicht, gegen welche Teams sie in der Saison 14/15 antreten.

Kreisgebiet - Zurzeit sind es Planspiele, die Horst Reimann, stellvertrender Kreisvorsitzender des Fußballkreises Iserlohn und Klaus-Jürgen Behr (Koordinator Frauenfußball) anstellen, um eine sinnvolle Lösung für die Zusammensetzung der Frauenfußball-Kreisliga A zu finden. Eine endgültige Entscheidung fällt wohl aber erst nächste Woche.

Von Emanuel Holz

Frühestens am 12. August im Sportheim des TuS Vosswinkel/Franziskusstraße in Arnsberg), wenn sich Reimann und Kollegen mit Vereinsvertretern der Fußballkreise Arnsberg, Iserlohn und Lüdenscheid treffen, um die verschiedenen Pläne vorzustellen, erhält ein Modell den Zuschlag.

Im Moment steht zum Beispiel im Raum, dass die Kreise Arnsberg (acht Mannschaften) und Iserlohn/Lüdenscheid (neun Teams) „zusammenlegen“ und einen Ligabetrieb mit 17 Vertretern austragen. Dies hätte den Vorteil, dass das Meister-Team definitiv in die Bezirksliga aufsteigen würde – hierfür sind mindestens zwölf Teams pro Liga erforderlich –, aber: „Das ist den meisten Beteiligten zu viel Fahrerei“, weiß Behr.

Eine weitere Option wäre, dass die Kreise Iserlohn/Lüdenscheid und Arnsberg unabhängig voneinander eine Hin- und Rückrunde austragen und die je vier besten Mannschaften „dann in einer Art Kreisliga A und die anderen Mannschaften in einer Kreisliga B antreten“, meint Reimann. Wichtig ist Reimann, die Entscheidung im Konsens mit den Vereinsvertretern zu treffen und „nicht über die Köpfe“ hinweg zu agieren.

Fest steht, dass der geplante Auftakt (23./24. August) in den September rückt, denn zwei Wochen vor Saisonbeginn muss der Spielplan laut Durchführungsbestimmungen feststehen. Trotz der großen Erfolge der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist die AktivenEntwicklung an der Basis rückläufig: Im Vorjahr starteten 14 Teams in die Kreisliga-Saison, die mit nur zehn Vertretern zuende ging. In diesem Jahr sind die Verantwortlichen gezwungen, aus einem größeren Einzugsgebiet Teams zu rekrutieren.

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