Handball

22 Fehlversuche eine zu schwere Bürde

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Traf im Grohe-Forum einmal: HSG-Kreisläuferin Annika Gruhn.

Hemer - Keine große Überraschung: Der Tabellenzweite HSV Hemer war am Mittwochabend im Landesliga-Nachholspiel letztlich eine Nummer zu groß für die Handballerinnen der HSG Lüdenscheid, die bei der 19:28 (10:15)-Niederlage im Grohe-Forum keinen Boden auf die Abstiegsränge gut machen konnten.

Trotz frühen, aber stets knappen Rückstands blieben die Gästefrauen, bei denen Trainer Christian Köster von Dörte Klinker auf der Bank vertreten wurde, immerhin 24 Minuten komplett auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Linksaußen Franziska Schmale verkürzte gegen die Klein-Sieben nochmals auf 9:10, bevor die Bergstädterinnen dann doch den Kontakt verloren.

Ausschlaggebend waren nicht nur viele Ballverluste, die zu etlichen Gegenstoßtoren durch Außen Stöhr führten, sondern vor allem eine enorme Abschlussschwäche. Unterm Strich waren 22 Fehlversuche der Bergstädterinnen zu notieren. Viel zu viele, um das Hemeraner Spitzenteam, das wie die HSG mit einer 6:0-Abwehr agierte, weiter zu ärgern.

Über das 15:10 zur Pause setzte sich HSV durch einen 5:0-Lauf bis zur 40. Minute gar entscheidend bis auf 20:10 ab, ehe Rechtsaußen Alina Schmidt die lange „Durststrecke“ der HSG beendete. Die Gäste fingen sich nochmals, verkürzten auf 15:20, hatten aber für die Schlussphase nach Michelle Pleugers 18:24 (54.) zu viele Körner verbraucht und kamen unter die Räder.

HSV: Knoll – Kesseler (4/3), Stöhr (8), Kirchhoff (1), Turck (2), Wiemann (4), Klapper (3), Antoni (6), Kolbe, Kassim

HSG: Langhammer (1.- 43.), Seckelmann (ab 43.) – Hein (1), Gruhn (1), Pleuger (4/4), Schäfer (3), Lange (2), Schmale (4), Lukowski (1), Worobey (2) Schmidt (1)

Schiedsrichter: Becker/Groh (Dortmund)

Zeitstrafen: HSV 2, HSG 3

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