Handball, Landesliga-Frauen

Packung für ersatzgeschwächte Nebert-Sieben

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Mara Schnabel, die dreifache HSG-Torschützin

Dortmund - „Das war heute nicht unser Tag“, bilanzierte Detlev Nebert, Trainer der HSG Lüdenscheid, nach der ernüchternden 22:32 (11:18)-Schlappe seines Teams bei der DJK Westfalia Hörde im Verfolgerduell.

Doppelt bitter: Weil der HTV Hemer bei Schlusslicht Drolshagen verlor, wäre für die Bergstädterinnen, die kurzfristig Melanie Nitschke (erkrankt) und Alisa Knobel (Fortbildung) ersetzen mussten, sogar Platz zwei in der Tabelle möglich gewesen.

 Dabei war die Nebert-Sieben exzellent ins Spiel gekommen. Der HSG-Coach ließ die überragende Linkshänderin Pommeranz durch Tugce Murat oder Mara Schnabel kurz decken, eine Maßnahme die zumindest im aufgebauten Angriff gut fruchtete, insgesamt trug sich die Toptorschützin durch Tempogegenstöße und Siebenmeter doch zwölfmal in die Torjägerliste ein.

HSG mit gutem Start und schwachem Finish

Immerhin – bis zum 6:3 (10.) hatte die HSG die Nase vorn, haderte dann infolge von technischen Fehlern mit sich, aber auch mit den kleinlich pfeifenden Schiedsrichterinnen. Doch die Schuld der Niederlage wurde nicht den Unparteiischen zur Last gelegt.

Da waren auch eigene Unzulänglichkeiten, die immer wieder zu Ballverlusten führten im Spiel, die zu einem 0:7-Lauf und plötzlichen 6:10 (17.)-Rückstand führten, der bis zur Pause auf sieben Tore (11:18) anwuchs.

 „Nach Wiederbeginn sah ich dann kurzzeitig die Sonne aufgehen“, kommentierte der Coach die Aufholjagd zum 15:18 (35.), die sich aber nur als Strohfeuer entpuppte. Spätestens beim 15:22 (39.) war die Messe gelesen, die HSG um eine Enttäuschung reicher.

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