"Feingeist-Handball" fürchtet Härte

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Rechtsaußen Mara Schnabel hofft mit den Landesligafrauen der HSG Lüdenscheid auf die nächsten Zähler gegen den Namensvetter aus Wetter/Grundschöttel.

Lüdenscheid - Tabellenplatz drei macht Appetit auf mehr: „Wir wollen versuchen, unseren Erfolgsweg fortzusetzen“, blickt Trainer Detlev Nebert auf das Heimspiel „seiner“ Landesligafrauen der HSG Lüdenscheid am Samstag gegen den Namensvetter aus Wetter/Grundschöttel (16 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium).

10:4-Punkte sind zwar weit mehr, als er sich mit seinem Team nach dem knappen Saisondrittel erhofft hat, aber der hauchdünne 19:18-Erfolg bei Schlusslicht Drolshagen zeigt, dass die Leistungsdichte in der Liga letztlich doch sehr ausgeprägt ist.

„Ich hoffe, dass Wetter körperlich nicht so zur Sache geht wie Drolshagen“, sagt Nebert als Vertreter – wie er es bezeichnet – „Feingeist“-Handballs zwar, befürchtet aber, dass auch der Gast am Samstag viel auf die harte kämpferische Seite des Spiels setzt. Denn bei der Heimniederlage gegen Spitzenreiter Hemer kassierte Wetter/Grundschöttel gleich ein Dutzend Zeitstrafen. Ein Indiz für eine rauere Gangart. „Deshalb hoffe ich, dass die Schiedsrichter eine etwas kleinlichere Linie fahren als die in der vergangenen Woche.“ Die wollte der Coach zwar auch nicht kritisieren, aber „sie haben durchaus eine faire Linie in der Regelauslegung befolgt, aber eben für unseren Geschmack etwas zu großzügig.“

Unabhängig jedweder Entscheidungen durch die Referees setzt der Lüdenscheider Coach weiter auf eine stabile 6:0-Deckung, aus der heraus er gern mit viel Tempo zu möglichst vielen „leichten“ Toren kommen möchte.

Von der Besetzung her dürfte sich die Heim-Sieben gegenüber der Vorwoche kaum verändern – es fehlen weiter Otters und Lange. Ein Fragezeichen steht noch hinter der erkrankten Wagemeyer.

HSG: von Oepen, Kind – Hein, Gruhn, Knobel, Wagemeyer (?), Schäfer, Mühlbauer, Schnabel, Justyna, Schmale, Lukowski, Murat

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