Letztes Aufgebot der SGKM-Frauen kämpft tapfer

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Erzielte elf Treffer für die SGKM: Jana Kewitsch.

Unna - Als moralischer Sieger fühlte sich Frauen-Handball-Landesligist SG Kierspe-Meinerzhagen nach seiner 23:29 (12:14)-Niederlage beim TV Unna.

Das allerletzte Aufgebot der Volmestädterinnen, bei denen Torfrau Leslie Gauglitz auf dem Feld zum Einsatz kam und zwei Spielerinnen trotz Grippe aufliefen, durfte bis zur 51. Minute sogar von einem Sieg träumen, ehe ihnen nach dem 23:23 die Kräfte schwanden.

„Wir haben Moral gezeigt und super gekämpft, für Unna war das blamabel“, fasste SGKM-Trainer Ralf Kaschube zusammen. „Ich bin mir sicher, dass wir gewonnen hätten, wenn wir am Ende nur eine einzige Alternative mehr gehabt hätten“, so der Coach weiter, der angesichts der Personalnöte im Vorfeld vergeblich versucht hatte, das Spiel zu verlegen.

Das vermeintlich ungleiche Duell verlief speziell vor der Pause durchaus nicht so, wie es die Gäste selbst befürchtet hatten. Die SGKM hielt vor allem dank Jana Kewitschs Treffsicherheit mehr als nur mit, sondern führte beim 4:6 (10.) und 5:7 (12.) sogar mit zwei Toren.

Und auch als der TV Unna auf der Zielgeraden des ersten Durchgangs den Spieß herumdrehte und sich eine 14:11-Führung erarbeitete, war Kierspes Häuflein der Aufrechten noch nicht geschlagen. Zwar trat nun der Gegner stets in Vorlage und schien beim 20:16 (42.) bereits einer Vorentscheidung entgegenzusteuern, doch mit einem Kraftakt glich die Spielgemeinschaft neun Minuten vor Schluss noch einmal aus. Mehr ging letztlich aber nicht, denn in der Schlussphase hatte das 14-köpfige Unnaer Aufgebot wenig überraschend doch den längeren Atem.

Thomas Busch

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