HSG-Frauen mit Optimismus gegen TV Wanne

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Annika Worobey und das Frauenteam der HSG wollen gegen TV Wanne weitere Punkte gegen den Abstieg einfahren.

Lüdenscheid - Die Kaderplanung für das nächste Landesliga-Spiel am Samstag gegen den TV Wanne (20 Uhr, Sporthalle BGL) gestaltet sich für den Trainer der Frauenmannschaft der HSG Lüdenscheid, Christian Köster, durchaus schwierig.

Von Martin Meyer

„Eigentlich sollte durch die Karnevalspause genug Zeit gewesen sein, Blessuren auszukurieren. Doch ich erhalte immer wieder neue Krankmeldungen von meinen Spielerinnen“, sagt der Trainer, der selbst seit einigen Tagen an einer Grippe laboriert und sich am Dienstag beim Training vertreten lassen musste. Viele HSG-Akteurinnen konnten in den letzten zwei Wochen kaum trainieren, eine Verlegung des anstehenden Spiels kam für den Übungsleiter aber nicht in Frage. Notfalls werde er am Samstag auf Kräfte aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, so Köster.

Trotz der Personalsorgen gibt sich der Trainer vor der Partie gegen Wanne optimistisch: „Ich bin echt gespannt, mit wem wir am Samstagabend auflaufen werden. Dennoch erwarte ich, dass wir ein gutes Spiel zeigen werden und die zwei Punkte daheim halten können.“ Im Hinspiel musste die Köster-Sieben nach einer 11:16-Niederlage punktlos die Heimreise aus Herne antreten. Grundvoraussetzung für einen Erfolg vor heimischer Kulisse sei aber, dass seine Spielerinnen seine Vorgaben auch umsetzen, betont Köster.

Im direkten Duell gegen den Abstieg hat die HSG als Tabellenachter derzeit die Nase vorne. Mit 10:20-Zählern weist Kösters Team einen knappen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem TV, der derzeit auf Platz neun (9:21) steht, auf. Eine weitere Niederlage käme für die HSG zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, der Aufwind aus den letzten Spielen könnte abebben, warnt der Coach: „Die Niederlage gegen Unna sollte ein einmaliger Ausrutscher bleiben.“ 

HSG: Steinacker, Mewes – Oppl, von Oepen, Malcus (?), Worobey F. Kaiser, Ott , Hofmann, Schmale, Seckelmann, K. Kaiser, Lausen, Schmidt

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