Hellas Lüdenscheid unterliegt 0:3

+
Unermüdlicher Antreiber einer letztlich glücklosen Hellas-Mannschaft: Baris Moumin.

FREUDENBERG -  Der SV Hellas hat den Jahresauftakt in den Sand gesetzt. Mit 0:3 zogen die Bergstädter bei Fortuna Freudenberg den Kürzeren, und da die FSV Werdohl II zeitgleich gewann, beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer nunmehr bereits 14 Punkte.

Indes: Die Leistung der neuformierten Hellenen war zumindest über 75 Minuten gar nicht mal schlecht. Mit Kut, Lisiewicz, Sintschew und Savas Moumin standen vier Winterpausen-Zugänge direkt in der Startelf, die Trainer Niko Lagoudakis sehr offensiv ausgerichtet hatte. Zwei Spitzen mit S. Moumin und Lisiewicz, dazu auf den Flügeln Aliu (rechts) und Moschopoulos – so viel Forschheit überraschte auch die Platzherren. Und die frühe Führung wäre bereits nach fünf Minuten möglich gewesen, doch nach einem Querschläger von Cendecki visierte Aliu aus 16 m nur den Pfosten an. Die Fortuna fand hingegen nur schwer ins Spiel, wurde in der Anfangsphase nur einmal gefährlich, als Gaumann knapp verzog (14.).

Dann wurde die Effizienz ein Thema. Während Lisiewicz mit seiner Direktabnahme aus acht Metern am stark reagierenden Obecny scheiterte (25.), schlugen die Hausherren zweimal eiskalt zu: Erst köpfte der aufgerückte und sträflich frei gelassene Solms eine Freistoßflanke ein (29.), ehe nach einem Abschlag von Obecny die Kopfball-Rückgabe von Kordelidis zu kurz geriet, Gaumann sagte danke – 2:0 (42.).

Fortuna: Obecny – Söhler, Wäschenbach, Cendecki, Dicke, Solms, Rehband, Lentrup, Schymitschek (64. Pietschmann), Daginnus (74. S. Bender), Gaumann (88. J. Bender)

SV Hellas: Vlassakidis – Inchingoli, Kordelidis (64.Sahin), Liakopoulos, Kut, Lisiewicz, Sintschew, Aliu (90. Vasiliadis), S, Moumin (73. Kiriakidis), B. Moumin, Moschopoulos

Schiedsrichter: Schrage (Olpe)

Tore: 1:0 (29.) Solms, 2:0 (42.) Gaumann, 3:0 (90.+1) Lentrup

Bes. Vorkommnis: Rot für Kiriakidis (Hellas/80.) nach grobem Foul

Mit weiterhin intakter Moral packten die Gäste nach dem Wechsel noch früher zu, waren rund 30 Minuten dominant. Doch bis auf einen Lisiewicz-Schuss, der knapp am langen Eck vorbeiflog, sprang nichts Zwingendes heraus (49.). Und in der Schlussviertelstunde hatte schließlich das Wieczorek-Team mehr zuzusetzen, erst recht, als der gerade eingewechselte Kiriakidis nach einer Grätsche an Stefan Bender im Mittelfeld die rote Karte sah (80.). Fortan stand immer mehr Hellas-Keeper Vlassakidis im Mittelpunkt. Erst zielte Pietschmann zu hoch (82.), dann klärte der Schlussmann in toller Manier gegen Gaumann (88.) und Julian Bender (90.), ehe ihn Lentrup noch aus der Nahdistanz bezwang (90+1.). - von Marc Kusche

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare